Bei der atopischen Dermatitis, wie die Neurodermitis auch bezeichnet wird, handelt es sich um eine Erkrankung der Haut mit oft quälenden Symptomen wie Juckreiz, extrem trockenen Hautbereichen, Hautausschlag und Entzündungen.
Die Erkrankung beginnt oft bereits im Kindesalter. Bei etwa 60 Prozent der Betroffenen wird die Neurodermitis schon im ersten Lebensjahr diagnostiziert. Besonders in den industrialisierten Ländern sind die Zahlen der Neuerkrankungen in den letzten Jahren ständig gestiegen. Bis zu 30 Prozent der Kinder weisen Symptome von Neurodermitis auf.
Nach der Pubertät bessert sich mitunter das Hautbild. Im Erwachsenenalter ist ein Teil der Neurodermitis-Patienten sogar beschwerdefrei. Dennoch gehört die Neurodermitis zu den chronischen Erkrankungen, die typischerweise in Schüben verläuft. Dabei können Zeiten mit massiven Hautsymptomen sich mit vollkommen beschwerdefreien Phasen abwechseln.
Die Ursachen der Neurodermitis
Der Begriff Neurodermitis wurde bereits im 19. Jahrhundert geprägt. Er bedeutet eigentlich, dass die Nerven im betroffenen Hautbereich entzündet sind. Auch wenn die damalige Betrachtung der Hauterkrankung heute widerlegt ist, wird der Begriff in der Dermatologie für die typischen Hautsymptome weiterhin benutzt.
Die Hauterkrankung ist nicht ansteckend. Es sind jedoch familiäre Häufungen beim Auftreten von Neurodermitis zu beobachten. Atopische Erkrankungen werden durch eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf alltägliche Umweltreize verursacht. Neben der Hautsymptomatik zählen zu den atopischen Erkrankungen auch allergische Reaktionen wie Heuschnupfen oder bestimmte Formen des Asthmas.
Es wird vermutet, dass atopische Erkrankungen durch einen ganzen Komplex von Ursachen ausgelöst werden. Inzwischen wurden auch einige Gene identifiziert, die wahrscheinlich dafür sorgen, dass das Immunsystem so stark aus dem Gleichgewicht gerät. Man geht heute davon aus, dass Neurodermitis durch eine Störung der Barrierefunktion der Haut aufgrund eines bestehenden Gendefekts ausgelöst wird. Doch sind die Gene nicht allein für den Ausbruch von atopischen Krankheiten verantwortlich.
Es müssen zusätzlich für den Organismus problematische Umweltfaktoren auftreten, die das Immunsystem auf physikalische, chemische oder mikrobielle Weise so reizen, dass es von der genetischen Veranlagung zu einem massiven Krankheitsausbruch kommt. Lange Zeit wurde übertriebene Hygiene als Ursache für Neurodermitis diskutiert. Neuere Untersuchungen haben diese Annahme widerlegt. Eine abschließende wissenschaftliche Klärung der Ursachen für die Hypersensibilisierung der Haut steht allerdings noch aus.
Hilfe bei Neurodermitis
Patienten mit Neurodermitis leiden in erster Linie an den extrem trockenen, schuppigen und juckenden Hautarealen. Deshalb sollte alles, was die Haut zusätzlich austrocknet, vermieden werden. Dazu gehört auch der häufige Kontakt mit Wasser. Die verwendeten Waschsubstanzen sollten speziell für Neurodermitiker geeignet sein.
Allergene in der Nahrung, wie Erdnüssen, Kuhmilch oder Hühnereier, können einen neurodermitischen Schub auslösen. Der Hautkontakt mit Wolle, Konservierungsstoffen in kosmetischen Produkten oder bestimmten Reinigungsmitteln sollte unbedingt vermieden werden. Jeder Patient, der unter Neurodermitis leidet, wird im Laufe der Erkrankung selbst beobachtet haben, welche Faktoren seine Haut besonders reizen. Diese Auslöser sollte er, soweit möglich, meiden und für eine optimal angepasste Hautpflege sorgen.
Bei Bedarf kann mit entzündungshemmenden Medikamenten eine Abheilung der Ekzeme unterstützt werden. Wichtig ist auch die Behandlung des Juckreizes. Hier haben sich als Alternative zu Cortisonpräparaten naturheilkundliche Maßnahmen bewährt. Eine einfache Möglichkeit ist beispielsweise eine Auflage auf die juckende Haut, die in einem Tee aus Eichenrinde angefeuchtet wurde. Die in der Eichenrinde enthaltenen Gerbstoffe beruhigen die irritierten Hautareale.
Wie pflegt man Neurodermitishaut?
Da sich die Haut immer trocken und spröde anfühlt, ist eine milde, sanfte Reinigungsmilch wie der Vitalising Cleanser ideal. Er hat rückfettende Eigenschaften und enthält pflegendes und Talgproduktion regulierendes Macadaminussöl und Avocadoöl.
Anschließend erhält die Haut Feuchtigkeit und Schutz durch das Sensitive Skin Gel (welches Manukahonig und Nachtkerzenöl enthält) oder durch die Sensitive Day Cream, da diese absolut allergenfrei ist.
Ist die Haut besonders trocken und man benötigt mehr Fett, kann man über die jeweilige Creme einige Tropfen des Milden Manukaöles geben. Es enthält 2 % ätherisches Manukaöl, eingebettet in beruhigendes Ringelblumenöl und regulierendes Macadamianussöl. Das Manukaöl hat eine antibakterielle Wirkung, reguliert die Bakterienflora auf der Haut und lindert den Juckreiz.
Ist die Haut schon rissig, ist es besser, das Manukagel aufzutragen. Durch den hohen Anteil an Manukahonig bindet es die Feuchtigkeit in der Haut und fördert deren Regenerationsprozess. Das im Gel enthaltene ätherische Manukaöl führt zu einer Juckreizlinderung.
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