Schattenprobe – Untersuchungen beim Augenarzt

Die Schattenprobe wird auch Skiaskopie genannt und bezeichnet eine Untersuchung der Augen. Sie wurde in Wien von Prof. Lindner entwickelt. Prof. Lindner war in den 20er, Vorstand der Universitäts Augenklinik. Diese Methode ist die sicherste Art Fehldioptrien zu bestimmen und schlägt sogar die Aussagekraft des Computersehtests. Der Name Skiaskopie stammt aus dem griechischen. Skia bedeutet Schatten und skope heißt Beobachtung.

Wie funktioniert die Schattenprobe?

Der Schattentest wird mit einem speziellen Instrument durchgeführt. Dieses heißt Skiaskop und wirft einen Lichtstrahl ins Auge. Der Arzt beobachtet den Reflex, den das Licht auf die Netzhaut wirft. Dem Patienten werden dann verschiedene Korrekturlinsen vor das Auge gesetzt und der Test wiederholt. Durch den Unterschied des Reflexes, kann der Arzt exakt die Brechkraft ermitteln und so die genaue Dioptrienzahl bestimmen.

Dieser Test ist vor allem bei denjenigen Patienten praktisch, die keinen normalen Sehtest durchführen können, weil sie entweder zu klein sind (Kleinkinder, Babys) oder eine geistige Behinderung haben. Gerade diese Patientengruppe kann sich nicht dazu äußern, ob nach Vorsetzen einer anderen Linse bei der normalen Augenuntersuchung, sich das Sehvermögen bessert oder verschlechtert. Außerdem kann der Facharzt mit der Schatten Probe die Dioptrienstärke auf ¼ Dioptrie genau feststellen.

Des Weiteren wird die Schattenprobe bei Patienten durchgeführt, die über eine Sehverschlechterung klagen, Kopfschmerzen haben, unter roten Augen leiden oder eine bereits festgestellte einseitige Sehschwäche haben. Auch wenn der Patient Kontaktlinsen wünscht, wird der Augenarzt eine Schattenprobe durchführen, um festzustellen, ob das Tragen von Kontaktlinsen für den Patienten überhaupt möglich ist. Im Rahmen der Mutterpass Untersuchungen ist ebenfalls eine Augenuntersuchung vorgesehen. Je nach Alter des Kindes wird sich der Augenarzt für eine Schatten Probe, bzw. eine normale Sehprobe entscheiden.

Wie läuft die Schattenprobe in der Regel ab?

Bei dem Schattentest wird den Augen mit einem Mittel zur Pupillenerweiterung eingetropft. Das ist etwas unangenehm aber schmerzlos. Bei dem Schattentest kann der Augenarzt nicht nur die Sehschärfe und Fehlsichtigkeit, sondern auch andere Augenerkrankungen wie Linsentrübung feststellen. Erwachsene Personen dürfen bis zum Nachlassen des Mittels nicht am Verkehr teilnehmen, da durch die Pupillenerweiterung eine eingeschränkte Verkehrstauglichkeit gegeben ist.

Beim Test selbst wird die Lichtquelle, die im Siaskop eingebaut ist, im Abstand von ungefähr 50 cm über die Pupille des Auges geführt. Der Arzt beobachtet dabei den in der Pupille aufblitzenden roten Lichtreflex. Dieser entsteht durch den Widerschein der Lichtquelle, der auf der Netzhaut entsteht. Wenn der Arzt den Spiegel am Siaskop dreht wandert der Schatten bei Patienten, die Normal- oder weitsichtig sind in die gleiche Richtung, in die der Arzt den Spiegel bewegt hat.

Bei Kurzsichtigkeit bewegt sich der Schatten in die entgegengesetzte Richtung. Der Arzt setzt nun Probegläser in das Gerät und leuchtet noch mal in die Pupille des Patienten. Dieser Vorgang wird so lange an beiden Augen wiederholt, bis der Schatten nicht mehr wandert. Somit hat der Arzt die Stärke der Fehlsichtigkeit ermittelt und kann dem Patienten das Rezept für den Optiker ausstellen. Sollte bei der Untersuchung auch eine Hornhautverkrümmung festgestellt worden sein, so vermerkt der Arzt dies auch auf dem Rezept und der Optiker weiß, wie er die Gläser optimal schleifen muss.


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Außerdem kann der Arzt bereits an der Größe des roten Flecks in der Pupille feststellen, ob es sich um eine Normalsichtigkeit oder Fehlsichtigkeit handelt und somit frühzeitig behandeln. Es ist absolut notwendig, dass man schon mit Kindern diesen Test macht, da unerkannte Sehfehler, zu denen auch Schielen gehört, zu Schwachsichtigkeit führen kann. Diese kann, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird, nicht mehr geheilt werden. Alle anderen Arten von Fehlsichtigkeiten können durch das Tragen einer Brille ausgeglichen werden.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Art der Untersuchung, da es wichtig ist, eventuelle Fehlsichtigkeiten so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln, um den Patienten ein sicheres Leben zu gewährleisten.

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Autor: Heilpraktiker Felix Teske