Mundschutz: effektiv, ausführlich und gründlich

Der Mund dient nicht nur zum Sprechen, sondern auch zum Atmen und Essen. Er führt dem Körper essenzielle Stoffe zu oder hilft bei deren Weiterverarbeitung. Doch nicht alles, was durch den Mund kommt, geht folgenlos an ihm vorüber. Der Mund stellt nicht nur ein lebenswichtiges Tor zu den inneren Organen dar – in bestimmten Fällen können auch für den Körper gefährliche Stoffe durch den Mund ein und ausgehen. Um die Risiken zu vermindern gibt es zahlreiche Methoden, die den Mund auf unterschiedlichste Weise schützen. Ausführliche Informationen zum Thema Mundschutz erhalten Sie bei https://www.mundschutzhandel.de

Die frühen Anfänge des Mundschutzes

Die klassische und älteste Variante eines Mundschutzes ist ein einfaches Tuch, das über Mund und Nase gebunden wird. Schon im Mittelalter fand diese Methode Anwendung um sich vor Krankheiten wie der Pest zu schützen. Wie effektiv dieser Schutz letztendlich war steht auf einem anderen Blatt. Fakt ist aber, dass nicht nur der Mundschutz selbst verschiedenste Formen angenommen hat. Es sind auch viel mehr potentielle Gefahrenquellen für den Mund erkannt worden, die von außen oder von Innen kommen können.

Schutz für den Mundinnenraum

Zahnpasta, Zahnbürsten und Mundsprays kennt jeder aus der Werbung. In erster Linie sind all diese Produkte natürlich für die Mundreinigung vorgesehen. Abstrakter gedacht zählt eine solche Reinigung aber auch als Schutz. Wenn in unzähligen Werbespots auf die Unannehmlichkeiten von Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündung oder Zahnfleischbluten hingewiesen wird, geschieht das nicht nur, um möglichst viele Zahnpflegeprodukte zu verkauf. In erster Linie vereinfacht die Nutzung all dieser Zahnputzhilfen die Mundreinigung. Auf diese Weise werden Mundinnenraum, Zähne und Zahnfleisch vor schädlichen Keimen und Krankheitserregern bewahrt. Auch wenn es sich hier natürlich um eine recht abstrakte Form handelt, ist dies wohl auch als „Mundschutz“ zu verstehen.

Mundschutz beim Sport

Für die bekanntesten Sportarten wie Laufen, Schwimmen oder Weitsprung ist so etwas wie ein Mundschutz vollkommen überflüssig. Bei Sportarten mit intensiverer Gangart gehört ein Mundschutz dagegen zum festen Programm. Rugby oder American Football sind wohl noch die bekanntesten Vertreter von Sportarten, die einen Mundschutz erfordern. Anders als der herkömmliche Mundschutz, der den Mund von außen schützt, wird hier der Schutz in den Mund verbracht. Strenggenommen müsste es also Zahnschutz heißen, obwohl im Sportler-Jargon immer von einem Mundschutz die Rede ist. Auch in diesem Fall wird nur ein Teil des Mundes geschützt.

Mundschutz in der Industrie

Bei der Arbeit mit chemischen Lacken oder auch bei der Arbeit auf dem Bau kommt es häufig zu Entwicklungen, bei denen es nicht unvernünftig ist, den Mund zu schützen. Allerdings geht es auch hier nicht um den Schutz des Mundes an sich, sondern vielmehr um den Schutz der Atemwege. Austretende Chemikalien oder durch die Arbeit auf dem Bau entstehende Staubpartikel könnten ohne einen Mundschutz ungehindert über den Mund und die Schleimhäute in die Atemwege eindringen. Ein klassisches vor Mund und Nase gebundenes Tuch wäre als Schutz vor den Staubpartikeln wäre hier allerdings wenig sinnvoll. Die potentielle Gefahrenquelle durch Staub und Chemikalien kann lediglich durch spezielle Filter aus der Luft gefiltert werden, bevor sie in die Atemwege gelangen. Darum besitzen die bei solchen Arbeiten obligatorischen Atemschutzmasken auch alle solche Filter.

Medizinischer Mundschutz

Schutzmasken im medizinischen Bereich sind nichts Ungewöhnliches. Schon vor 2020 haben Ärzte zu ihren Operationen nicht nur einen weißen Kittel getragen. Auch eine sogenannte OP-Maske gehörte zur Grundausrüstung eines jeden operierenden Doktors. Die Verwendung einer Maske zu medizinischen Untersuchungen erfreuten sich schon seit dem Spätmittelalter immer steigender Beliebtheit. Die damaligen Ärzte versuchten sich mit sogenannten „Pestmasken“ vor schädlichen Ausdünstungen der Kranken zu schützen. Auf diese Weise sollte einer Eigenerkrankung vorgebeugt werden. In der modernen Medizinforschung gilt die Maske oder der Mundschutz nicht mehr als „Schutz für die Ärzte“, sondern vielmehr als Puffer zwischen dem Patienten und etwaigen Keimen, die von den Ärzten in die Wunde gebracht werden könnten.

Corona-Mundschutz

Spätestens seit der Einführung der öffentlichen Maskenpflicht gehört der Mundschutz zum Alltagsbild. Wo vorher noch selbstgenähte Stoffmasken oder lose umgebundene Schals als Schutz ausreichten, müssen seit Januar 2021 OP-Masken oder FFP2-Masken herhalten. Ob und inwieweit diese Masken den Stoffmasken überlegen sind steht auf einem anderen Blatt. Es bleibt eber Fakt, dass zwischen diesen Beiden Arten des Mundschutzes ein gravierender Unterschied besteht.

Eine OP-Maske ist im wesentlichen nur einmal anwendbar. Sie besteht aus zwei dünnen Schichten, in deren Mitte sich eine eingebettete Filterschicht befindet. Schädliche Speichel oder Schleim-Tröpfchen können mit dieser Maske nicht nach draußen gelangen. Außerdem sind Mund und Nase des Trägers vor dem Anstecken durch Berührung geschützt. Eine FFP-Maske ist im wesentlichen ein Atemschutz. Ein nicht wechselbarer Filter filtert Viren und Aerosole aus der Luft heraus und sorgt so dafür, dass sie nicht mehr eingeatmet werden können.

Fazit

Wer das Wort Mundschutz hört, denkt sofort an Maskenpflicht. Allerdings sollte nicht in Vergessenheit geraten, wie viele Gefahren es für den Mund gibt und wie allumfassend ein Mundschutz darum ausfallen muss. Wer seinen Mund schützt dehnt diesen Schutz letztlich auch auf Schleimhäute und Atemwege aus und verwöhnt so den ganzen Körper.

Sascha Krüger
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