Phytotherapie mit der Angelika Heilpflanze

Schon im Mittelalter galt die Angelika als Heilpflanze, auch heute noch wird sie vielseitig als Medikament oder als Zusatz von Medikamenten eingesetzt. Sie ist eine zwei- bis vierjährige Pflanze, die zur Familie der Doldengewächse gehört. An guten Standorten kann sie bis zu drei Meter hoch werden, an ihrem aromatischen Geruch erkennt man sie schon von Weiten.

Die Blüten der Angelika sind grün- weiß und duften angenehm nach Honig, daraus bilden sich später kleine gelbliche Früchte, allerdings bilden sich diese Blüten erst im zweiten Jahr ihres Wachstums, denn im ersten Jahr bildet die Angelika nur Blätter.

Angelika Anbau – leichter gesagt als getan!

Da ihre Samen nur sehr langsam und zögerlich keimen, ist ein Anbau der Pflanze gar nicht so einfach, ist der Anbau aber erst einmal gelungen, dann vermehrt sich die Angelika von ganz allein. Angeblich hat Erzengel Raphael der Sage nach dieses Gewächs auf die Erde gebracht, Angelika wird deshalb auch Engelwurz genannt.

Ihre Heimat war eher das nördliche Europa und Asien, schon sehr bald nach ihrer Entdeckung wurde sie ein begehrter Handelsartikel für jene Länder, in denen diese Pflanze nicht wuchs, vor allem die Wurzel der Angelika wurde schon seit langer Zeit als Medizin verwendet, aber auch ihre Blätter finden hier Verwendung. In nördlichen Ländern wird Angelika heute noch als Gemüse gegessen, das beugt besonders Depressionen und Mattigkeit vor, deshalb galt die Pflanze schon im Mittelalter als Allheilmittel, denn die meisten Krankheiten beginnen mit der psychischen Verfassung eines Menschen.

Angelika als natürliche Arznei stärkt das Immunsystem

Engelwurz beruhigt, wirkt gleichzeitig entspannend und ausgleichend, daher sehr gut geeignet bei Problemen mit Magen- und Darmproblemen. Besonders die Wurzeln der Angelika speichern das krampflösende Angelikaöl und auch Bitterstoffe, welches besonders die Magensaftbildung anregt. Ihre Blätter werden bei der Zubereitung von Salaten, Soßen und Suppen als Würze verwendet.

Außerdem wirkt die Pflanze antiseptisch, steigert die Abwehr des Körpers, spendet dem Körper ausreichend Kraft, beseitigt Appetitlosigkeit; hilft bei Blähungen, Erkältungen und grippalen Infekten, bei Erschöpfung, bei Rheuma und Gicht, Leber- und Magenschwäche, Verstopfung, stabilisiert den Kreislauf, lindert Migräne und Wechseljahrsbeschwerden und auch Menstruationsbeschwerden.


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Die Anwendung der Angelika ist sehr vielseitig, vor allem in der Naturmedizin wird diese Pflanze in sehr vielen Bereichen eingesetzt. Beim Sammeln der Angelika in freier Natur sollte man allerdings vorsichtig sein, denn der echte Engelwurz kann leicht mit dem Rosskümmel oder aber mit dem Schierling, der sehr giftig ist, verwechselt werden, besonders während einer Schwangerschaft müssen höhere Dosen unbedingt vermieden werden, da die Wirkstoffe der Angelika den Uterus stimulieren können, auch für Diabetiker ist es ratsam, diese Pflanze oder Bestandteile von ihr nur in kleinere Dosen zu verwenden.

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Autor: Heilpraktiker Felix Teske