Was ist Fehlsichtigkeit?

Fehlsichtigkeit ist nicht unbedingt eine krankhafte Veränderung der Augen. Vielmehr handelt es sich dabei um Veränderungen des Sehsinnes. Hornhautverkrümmung, Stabsichtigkeit, Kurz- und Weitsichtigkeit, Schielen und ähnliche Veränderungen werden als Fehlsichtigkeit bezeichnet. Hier kann man sich meist sehr gut mit Sehhilfen behelfen und diese Fehlsichtigkeit damit korrigieren. Brillen, oder Kontaktlinsen stehen hier im Vordergrund.

Veränderungen, oder Abweichungen von der Norm können die Sinnesqualität erheblich beeinträchtigen. Nachtblindheit, oder Farbenfehlsichtigkeit sind in jedem Fall störende Faktoren, wenn es um die Sinnesqualität geht. Obwohl die meisten Menschen über die so genannte Normalsichtigkeit verfügen, ist die Zahl derer, die an einer Fehlsichtigkeit leiden, immens hoch.

Die Ursachen für Fehlsichtigkeit liegen in den unterschiedlichsten Bereichen. Nur in einigen wenigen Fällen lässt sich die Ursache korrigieren, bzw. beheben. In den meisten Fällen wird das Ergebnis, also die Fehlsichtigkeit an sich korrigiert. Fehlsichtigkeit ist keine Krankheit im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr eine Störung.

Der Sehtest beim Augenarzt ist wichtig

Um eine solche Störung überhaupt feststellen zu können, muss ein Augenarzt zu Rate gezogen werden. Durch verschiedene Sehtests kann er feststellen, in welche Richtung sich die Fehlsichtigkeit entwickelt und wie diese korrigiert werden kann. Eine jährliche Untersuchung beim Arzt hat den Vorteil, dass nicht nur eine Fehlsichtigkeit rechtzeitig erkannt werden kann, sondern auch krankhafte Veränderungen an den Augen. Vor allem bei Erkrankungen am Auge gilt es, schnell zu handeln, um das Sehvermögen erhalten zu können.

Häufige Kopfschmerzen, insbesondere beim Lesen, oder bei der Arbeit am Bildschirm können erste Hinweise für eine beginnende, oder bestehende Fehlsichtigkeit sein. Viele Menschen gehen aus Eitelkeit nicht zum Augenarzt, denn eine Brille zu tragen wäre für sie unattraktiv. Dabei sind heute überaus attraktive Modelle erhältlich, davon viele sogar zum Nulltarif. Eine beliebte und bewährte Alternative zu Brillen sind Kontaktlinsen. Sie sind praktisch unsichtbar, sind jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Fehlsichtigkeit ist insbesondere bei Teilnehmern des Straßenverkehrs zwingend zu korrigieren.

Nachtblindheit ist eine der Fehlsichtigkeiten, die bis heute von den Betroffenen nicht ernst genug genommen wird. Abends, oder in der Dämmerung ist es besonders wichtig, dass Autofahrer gut und vor allem scharf sehen können. Die mangelnden Lichtverhältnisse sind auch für Normalsichtigen schwierig, doch wer unter Nachtblindheit leidet, lebt als Autofahrer gefährlich. Gegenstände, Menschen, Tiere und andere Hindernisse lassen sich in diesem Fall besonderes schwer erkennen. Die Unfallgefahr ist enorm erhöht.

Nicht immer müssen beide Augen betroffen sein

Obwohl man zwei Augen hat, müssen nicht beide Augen im gleichen Maße von Fehlsichtigkeit betroffen sein. Möglicherweise ist nur das eine Auge betroffen, in anderen Fällen sind beide Augen betroffen, allerdings in unterschiedlichem Maße. Stabsichtigkeit, oder auch Hornhautverkrümmung ist ebenfalls eine Form der Fehlsichtigkeit. Auch diese lässt sich mit zylindrischen Brillengläsern korrigieren.

Um eine Hornhautverkrümmung festzustellen, ist eine augenärztliche Untersuchung notwendig. Mit einer speziellen Lampe leuchtet der Arzt zunächst in das eine, dann in das andere Auge. Wenn die Hornhaut keine Verkrümmung aufweist, wird das starke Licht, als Punkt wahrgenommen. Bei Menschen, wo eine Hornhautverkrümmung vorhanden ist, nehmen dieses Licht als Stäbchen wahr. Ein weiterer optischer Test lässt die Richtung erkennen. Anhand der Richtung weiß der Arzt, wie die Achsen in die Brillengläser eingeschliffen werden müssen, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren.

Gute visuelle Wahrnehmung = Sicherheit im Straßenverkehr und Beruf

Gute visuelle Wahrnehmung ist für uns Menschen sehr wichtig. Nicht nur im Straßenverkehr, auch in bestimmten Berufen muss man sich auf die Augen 100%ig verlassen können. Fehlsichtigkeit kann auch die Lebensqualität negativ beeinflussen. Brillen sind heute lange nicht mehr unattraktiv. Ganz im Gegenteil. Wem eine Brille trotz aller Attraktivität immer noch ein Gräuel ist, kann es mit Kontaktlinsen versuchen. Eine Operation kommt in vielen Fällen zwar infrage, bezahlt wird diese von den Krankenkassen jedoch nicht.

Quelle: Hajnalka Prohaska – Contentwelt.de

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