Rhonchopathie, auch bekannt als Schnarchen

Als Schnarchen (Rhonchopathie) wird ein knatterndes Atemgeräusch bezeichnet, das von den Betroffenen im Schlaf erzeugt wird und sehr laut sein kann. Normales, gelegentliches Schnarchen ohne weitere Symptome wie Atemaussetzer oder Schlafstörungen sind für den Schnarcher selbst nicht belastend, wohl aber für den Partner, der dadurch geweckt wird oder nicht einschlafen kann. Man spricht in diesem Fall von kompensiertem Schnarchen.

Auch Schnarchgeräusche aufgrund einer verstopften Nase bei Erkältungen sind zwar unangenehm, stellen aber kein eigenes Krankheitsbild dar. Erst wenn es durch dauerhaftes, ausgeprägtes Schnarchen zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff kommt, Atemaussetzer auftreten und sich der Schnarcher tagsüber matt und abgeschlagen fühlt, besteht die Gefahr einer ernsthaften Erkrankung wie beispielsweise einer Schlafapnoe. Männer schnarchen deutlich häufiger als Frauen – und vor allem lauter.

Wenn nachts ein ganzer Wald abgesägt wird …

… dann kann der Bettnachbar verzweifeln. Der Schnarcher selbst merkt meist gar nicht, dass er ein nächtliches Schnarchkonzert gibt. Doch wie entsteht das Schnarchgeräusch überhaupt? Im Ruhezustand erschlaffen die Muskeln des Rachenraums und der Gaumen (speziell das Gaumensegel) beginnt beim Atmen zu vibrieren. Vor allem in Rückenlage fällt der Zungengrund zurück und verengt die Atemwege zusätzlich. Hierdurch wird der Geräuschpegel noch verstärkt. Seitenschläfer schnarchen weniger bzw. weniger laut. Anatomisch bedingte Ursachen für nächtliches Schnarchen können Kieferfehlstellungen, vergrößerte Rachenmandeln und Nasenfehlstellungen oder -verengungen sein, die eine gesunde Nasenatmung verhindern.

Übergewicht stellt eine Hauptursache für Schnarchen dar: Fettablagerungen im Zungen- und Rachenbereich verändern die anatomischen Verhältnisse der oberen Luftwege. Auch übermäßiger Alkohol- und Kaffeegenuss sowie Rauchen lässt die Schleimhäute nachts anschwellen und erschwert das Atmen. Mit zunehmendem Alter erschlafft die Muskulatur im Rachenraum, weshalb ältere Menschen (vor allem Männer) ab dem 50. Lebensjahr häufiger schnarchen als junge Menschen.

Die Symptome sind unüberhörbar

Bei normalem Schnarchen hat die laute Atemtechnik keine Auswirkungen auf die Schlafqualität, weil der Schnarcher selten davon aufwacht. Kurze Wachphasen geschehen eher unbewusst und stören nicht den normalen Schlafrhythmus. Anders verhält es sich, wenn der Bettnachbar nicht schlafen kann und den Schnarcher häufig weckt.

Selbstverständlich ist für den Partner oder die Partnerin der fehlende Schlaf wesentlich gesundheitsschädlicher als für den Schnarchenden selbst. Schnarcher sind oft der Meinung, gut und fest zu schlafen. Wenn sie sich dennoch tagsüber müde, nicht ausgeruht oder leistungsschwach fühlen, können das erste Anzeichen für ernste Schlafstörungen sein. Auch ein trockener Mund und häufige bronchiale Infekte deuten darauf hin, dass die Nasenatmung gestört ist.

Ein Schnarchproblem kann nur gemeinsam gelöst werden – möglichst bevor der Partner über getrennte Schlafzimmer nachdenkt. Bei der Diagnose ist der Arzt auf den Bericht des Mitschläfers/der Mitschläferin angewiesen, um harmlose Schnarchgeräusche von gefährlichen Atemaussetzern unterscheiden zu können. Körperliche Untersuchungen geben weitere Aufschlüsse.

Schnarchtherapie, Tipps und Tricks

Bei anatomischen Ursachen wird der Arzt geeignete Behandlungsmethoden vorschlagen. So können beispielsweise vergrößerte Rachenmandeln entfernt werden. Bei Kieferfehlstellungen ist eine Kiefergelenkschiene sinnvoll, die nachts getragen wird. Auch eine operative Kürzung des Gaumensegels kann eine Möglichkeit sein, nächtliche Schnarchkonzerte zu minimieren. Für chronische Nasennebenhöhlenentzündungen ist ein HNO-Arzt der richtige Ansprechpartner.

Eine Atemmaske wird nur bei Schlafapnoe, die in einem Schlaflabor festgestellt wird, verordnet. Diese Maske verhindert jedoch nicht die Schnarchgeräusche, sondern sorgt dafür, dass der Schläfer nachts genügend Luft bekommt. Spezielle Kissen begünstigen eine gesunde Schlafposition und verhindern das Liegen auf dem Rücken. Nasensprays, Rachensprays sowie Nasenpflaster, die die Nasenflügel erweitern, erleichtern das Atmen. Allgemeine Maßnahmen kann jeder Schnarcher selbst ergreifen: Gewicht reduzieren, Alkohol-, Kaffee- und Nikotin-Konsum einschränken oder ganz mit dem Trinken und Rauchen aufhören.

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