Was ist Morbus Crohn?

Morbus Crohn ist eine Erkrankung des Darms, die chronisch oder schubweise verläuft. Betroffen kann der gesamte Magen-Darm-Trakt sein, beginnend bei der Mundhöhle bis zum After. Morbus Crohn tritt meist ab dem 20. bis zum 40. Lebensjahr auf, wobei Frauen und Männer gleich häufig erkranken. Wodurch die Krankheit entsteht, ist ungeklärt, es könnte jedoch ein Zusammenspiel aus erblichen, infektiösen, immunologischen und psychischen Faktoren sein.

Die Beschwerden werden erst als Schmerzen, die einer Blinddarmentzündung ähnlich sind, wahrgenommen. Auch sie treten im rechten Bereich des Unterbauches auf. Zusätzlich bekommt der Betroffene mehr Durchfälle, die von Fieber und Appetitlosigkeit begleitet sind.

Eine Behandlung von Morbus Crohn ist nicht möglich, die Symptome werden durch eine Behandlung gelindert. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt und die Behandlung dementsprechend schnell eingeleitet, ist die Lebenserwartung von Morbus Crohn Patienten normal.

So wird Morbus Crohn diagnostiziert und behandelt

Um die Diagnose Morbus Crohn zu erhalten, führt der Arzt verschiedene Untersuchungen durch. Allen voran ist es die Darmspiegelung, bei der Entzündungen festgestellt werden. Zusätzlich wird der Patient einer Röntgenuntersuchung und einer Ultraschalluntersuchung unterzogen. Im Labor werden der Stuhl und das Blut auf Entzündungen untersucht. In der Therapie werden die Symptome von Morbus Crohn behandelt. Da die Krankheit bei vielen Personen schubweise auftritt, werden bei der medikamentösen Behandlung die Schübe hinausgezögert. Bei Schmerzen während eines Krankheitsschubes bekommt der Patient Kortison.

Ernährung bei Morbus Crohn

Durch die Ernährung können die Beschwerden von Morbus Crohn gelindert werden. Dabei ist die Mithilfe des Patienten gefragt. Er sollte genau darauf achten, nach dem Genuss welcher Lebensmittel er Beschwerden bekommt. Diese Produkte müssen vermieden werden. Es kann auch notwendig sein, dass der Betroffene während eines akuten Schubes künstlich ernährt werden muss. Danach braucht der Darm Zeit, dass er sich wieder an feste Nahrung gewöhnen kann.

Fernarzt

Eine fettarme Ernährung sollte für Morbus-Crohn-Patienten selbstverständlich sein. Bei der Auswahl von Obst und Gemüse soll der Betroffene auf leichte Sorten zurückgreifen. Viele vertragen auch Weißmehl oder Süßigkeiten nicht gut. Raucher sollten mit dem Rauchen aufhören, da Nikotin einen neuen Schub hervorrufen kann.

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