Kokosöl – nicht nur gesund für die Haut

Viele Pflanzen oder ihre Bestandteile sind von Nutzen für unsere Gesundheit und/oder unser Aussehen und erleben derzeit eine Renaissance, da immer mehr Verbraucher der vielen Chemie überdrüssig sind. Nicht wenige reagieren mit Allergien und greifen dankbar auf die Produkte der Natur zurück, wie auch das Öl der Kokospflanze eines ist.

Fett aus Kokosfleisch

In Südostasien wird die Wirkung dieses Pflanzenfettes seit Jahrhunderten geschätzt und genutzt. Wegen der Nüsse und deren Milch werden die Kokospalmen seit langer Zeit kultiviert, und so begann man mit dem Anfang des 19. Jahrhunderts, diese Pflanze in Plantagen anzubauen.

Das Öl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Für die Qualität spielt dabei eine Rolle, wie die Palmen angebaut werden. Früher erfolgte dies meist konventionell – heute achtet man auch in diesen Ländern auf biologischen Anbau und nachhaltige Landwirtschaft.

So wird das Kokos-Öl gewonnen

Das weiße, auch hierzulande bekannte Fruchtfleisch der Kokosnuss wird für die Gewinnung des Öls zunächst getrocknet. Um ein hochwertiges Öl zu erhalten, müssen die Nüsse bzw. das Fruchtfleisch von guter Qualität und auch das Herstellungsverfahren hochwertig sein.

Eine schonende Verarbeitung aus vollreifen und erntefrischen Nüssen direkt vor Ort garantiert eine besonders hohe Qualität des nativen Kokosöls. Dabei verzichtet man auf Bleiche und chemische Raffinerien, sodass unter anderem der natürliche Duft erhalten bleibt.

Warum ist Kokosöl gesund?

Das Öl enthält wertvolle Inhaltsstoffe, wie Zink und Vitamin E, Magnesium und verschiedene andere Vitamine. Wertvoll für die Gesundheit wird das Öl auch durch die Aminosäuren und die verschiedenen Fettsäuren wie Laurin. Denn diese Fettsäuren wirken antiviral und antibakteriell; der menschliche Körper kann die Bestandteile des Öls gut verarbeiten und wandelt sie in Energie um. Die Lagerung sollte kühl und fest verschlossen erfolgen. Ab ca. 25 Grad beginnt das Öl zu schmelzen, wird aber beim Abkühlen auch wieder fest.

Fernarzt

Der Einsatz von Kokosöl

Einsetzen kann man das Fett der Kokosnuss nicht nur in der Küche, sondern auch in der Medizin und der Kosmetik. Der Koch verwendet es gern zum Backen, Kochen und Frittieren, da es hitzestabil ist und dadurch nicht anbrennt. Der milde Geschmack ist leicht nussig, und verfeinert so viele Speisen. Sogar als Streichfett kann es genossen werden, wobei es so gut wie kein Cholesterin enthält.

Medizinisch gesehen ist das Kokosöl ein guter Bestandteil der Hausapotheke und Reiseapotheke. Viren, Pilze und Bakterien können bekämpft oder gleich verhindert werden. Bei Schürf-und Schnittwunden verschafft es Linderung und auch als vitalisierende Kur kann es täglich eingenommen werden. Der Cholesterinspiegel lässt sich damit senken und Gehirn sowie Nerven bekommen damit eine wertvolle Nahrung.

In puncto Kosmetik und Pflege kann das Kokosöl ebenfalls Erfolg versprechen. Vitamin E und Laurinsäure versorgen Haut und Haar mit Feuchtigkeit, und auch nach einem Sonnenbad ist es eine Wohltat. Empfindliche Haut weiß das Fett zu schätzen, und trockene Partien oder sogar Ekzeme werden damit gut behandelt.
Das Kokosöl kann somit als hilfreicher Begleiter im Alltag gelten.

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