Invagination – Was tut man beim Darmverschluss beim Kleinkind?

Es ist möglich, dass eine Invagination auch Darmverschluss genannt, bei Kleinkindern öfter auftreten kann. Dies geschieht vor allem in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres eines Kindes. Vermehrt kann sogar der Darmverschluss auftreten.

Meist in den ersten drei Lebensmonaten und nach dem dritten Geburtsjahr eines Kindes kommt eine solche Invagination nur noch selten vor.

Ursache und Symptome der Invagination

Bei Kleinkindern wird die Invagination durch verschiedene Ursachen hervorgerufen. Bei der Erkrankung reagiert der Magen-Darm-Trakt des Kindes auf Störungen. Diese Störungen können sich durch Darmschlingen eingeklemmt haben, zum Beispiel nach einer Operation. Tritt dies auf gehört dies zu den Komplikationen, die bei einer OP auftreten könnten.

Auch Tumore, Gallensteine, Kotballen, Fremdkörper oder Würmer können die Ursache für einen Verschluss des Darmes sein. Eine angeborene Anomalie im Darm ist bei manchen Kindern verantwortlich. Sollte ein Krankenhaus aufgesucht werden, müssen die Eltern dem Arzt eine genaue Erklärung über den Ablauf der Krankheit geben.

Liegt eine Invagination bei einem Kind vor, sollte die Darmdurchgängigkeit unterbrochen werden. Dies kann durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden. Der Hauptgrund, warum ein Darmverschluss bei einem Kind auftritt, ist jedoch dieser, dass eine auftretende Einstülpung plötzlich am Darm auftritt. Wenn dies geschieht, stülpt sich der Dünndarm über den Dickdarm.

Sobald ein solcher Darmverschluss bei einem Kind vorliegt, treten Erbrechen, Unruhe, Blässe und Bauchschmerzen bei dem betroffenen Kind auf. Die Bauchschmerzen erscheinen sehr plötzlich und sehr heftig. Die betroffenen Kinder krümmen sich wegen der bestehenden Darmkoliken vor Schmerzen. Das Kind muss sich übergeben bis nur noch Gallenflüssigkeit und in besonderen Fällen, teilweise auch nur noch Stuhlgang zum Vorschein kommt. Angst und kalter Schweiß können als weitere Merkmale auftreten. Wenn sich ein Kind erbricht, kann es sein, dass es sich besser und schmerzfrei fühlt, leider hält dieser Zustand der Erleichterung nicht lange an.

Die Schübe erscheinen wellenartig. Wen Eltern solche Symptome bei ihrem Kind auffallen sollten, ist es ratsam schnellstmöglich ein Krankenhaus aufzusuchen. Wenn die Krankheit früh erkannt und behandelt wird, kann dem Kind mit einem Einlauf geholfen werden. Der Darmverschluss kann so frühzeitig verhindert werden und es ist somit keine Operation notwendig. Wird der Einlauf bei dem Kind zu spät durchgeführt, wird er keine Hilfe mehr verschaffen können, dann muss schnellstmöglich eine Operation vorgenommen werden. Wenn Eltern zu spät reagieren oder solche Anzeichen für eine Darmerkrankung nicht Ernst nehmen, kann der Verlauf einer Invagination bei Kindern tödlich enden.

Alle Symptome und Verläufe müssen bei der Untersuchung erwähnt werden, damit der Arzt eine sichere Diagnose stellen kann. Durch das Abtasten wird das Kind vom Arzt untersucht. Auch der Enddarm des Kindes muss untersucht werden. Blutiger Schleim ist hier häufig zu erkennen. Dringend sollte dann eine Ultraschall Untersuchung vorgenommen werden, denn diese Untersuchung hilft eine eindeutige Diagnose, zu stellen. Wenn eine Invagination bei Kindern vorliegt, müssen schnellstmöglich die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden.

Invagination und Therapie

Wenn eine Invagination bei Kleinkindern vorliegt, wird dieses mit unterschiedlichen Therapien behandelt. Wird die Erkrankung rechtzeitig von Eltern oder Ärzten erkannt, können äußere Maßnahmen durchgeführt werden. Dies bedeutet der Arzt wird beim Kind eine Massage des Bauches oder einen Einlauf vornehmen. Der übergestülpte Darm des Kindes mit Druck im Körper wieder zurückgeschoben. Sobald der Einlauf durchgeführt wird, führt der Arzt zeitgleich eine Ultraschalluntersuchung durch, damit er genau sehen kann, ob der Darm wieder durchgängig ist. Wenn diese Methode nicht mehr hilft, weil es einfach schon zu spät für diese Maßnahmen war, kommt das Kind um eine Operation nicht mehr drumherum.

Fernarzt

Diese Operation muss dann schnell durchgeführt werden, damit verhindert werden kann, dass das Darmstück, das nicht mehr mit Blut versorgt wird, abstirbt. Das betroffene Stück des Darms kann in vielen Fällen erhalten bleiben. Wenn es sich jedoch bereits um ein fortgeschrittenes Stadium handelt, muss im schlimmsten Fall ein Stück vom Darm des Kindes entfernt werden. Hat sich eine Bauchfellentzündung gebildet, sollten dem Kind unbedingt Infusionen verabreicht werden. Somit wird der Kreislauf des Kindes stabilisiert und die Infusionen wirken antibiotisch. Wenn die Invagination beim Kind wirklich rechtzeitig erkannt wurde, Eltern schnell handelt, stehen die Prognosen gut, dass der Darm des Kindes erhalten werden kann.

Bei einer Invagination sollten Eltern die Symptome ernst nehmen und diese nicht leichtfertig hinnehmen. Damit Eltern sicher sein können, richtig zu handeln sollten sie umgehen ein Krankenhaus aufsuchen und das Kind untersuchen lassen. Wird der Darmverschluss nicht schnell behandelt, so können Darmschlingen auch nicht mehr vollständig durchblutet werden und absterben. Weiter ist eine sehr schmerzhafte Bauchfellentzündung möglich. Dieser Krankheitsverlauf wäre sehr schmerzhaft für das betroffene Kind. Im allerschlimmsten Fall kann eine Invagination zum Tode des Kindes führen.

Autor: Heilpraktiker Felix Teske

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