Ginkgo bei Asthma

Die Entstehung von Asthma lässt sich in zwei große Bereiche aufteilen. Der eine Bereich betrifft Patienten bis zu einem Lebensalter von etwa 40 Jahren. Bekommen Patienten aus dieser Altersgruppe Asthma, so ist in den allermeisten Fällen eine Allergie die Hauptursache.

Sind die Patienten älter, ist meist eine stärkere Erkrankung ausschlaggebend: Lungenemphyseme und andere Lungenkrankheiten bringen bei älteren Patienten verstärkt Asthma mit sich. Die Bronchien, die Muskulatur der Atemwege und auch Allergien sind eng mit der Psyche verbunden. Asthma ist deshalb eine psychosomatische Krankheit und die Anfälle treten gehäuft dann auf, wenn der Patient unter besonders starker psychischer Belastung steht.

In der Psychosomatik wird Asthma auch als Weinkrampf der Lunge beschrieben. Das drückt sich durch Stoßatmung aus, wobei das Einatmen ruckartig erfolgt, ein entspanntes Ausatmen jedoch fehlt. Der Betroffene empfindet Enge in der Brust und auch ein Druckgefühl, das in krampfartigen Hustenanfällen gipfelt. Bei den meisten Patienten ist ein Asthmaanfall von Angstgefühlen begleitet, der Asthmakranke ist auf seine Lunge fixiert und kaum ansprechbar. Diese Symptome können nach Minuten vorbei sein oder sich auf einige Stunden bis mehrere Tage ausdehnen.

Mit Ginkgo gegen asthmatische Anfälle

Auch beim Asthma spielt der so genannte Plättchenaktivierende Faktor PAF eine große Rolle. Der PAF sorgt für die Ausschüttung von Substanzen, die die Atemwege verengen. Allergiker und Asthmatiker leiden unter einem erhöhten PAF-Wert. Im Ginkgo ist das so genannte Ginkgolid B enthalten. Es dockt an die PAF-Rezeptoren an und vermindert deren Wirksamkeit. Dieser Vorgang ist inzwischen durch klinische Studien bestätigt worden. Bereits 1987 wurde darauf hingewiesen, dass Ginkgo Extrakte für einige Stunden die Atemnot von Asthmatikern lindern können.

In Amerika behandeln Kinderärzte ihre kleinen Patienten mit Ginkgo-Extrakten, weil sich über die Jahrzehnte gezeigt hat, dass die Anfälle in ihrer Intensität nachlassen und außerdem erheblich geringere Nebenwirkungen entstehen, als bei den typischen Asthmatiker-Medikamenten. Bei der Gruppe der älteren Asthmakranken schlägt ein Ginkgo-Präparat weniger gut an. Das kann den Grund haben, dass nur selten Allergien für das Asthma verantwortlich sind, sondern schwere Lungenkrankheiten.


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In der traditionellen chinesischen Medizin raten die Meister zu einer Ginkgo-Tee Mischung namens Ding Chuang Tang. Dieser besteht aus einer vielfältigen Mischung von Heilkräutern und Samen, die jede Apotheke führt, die sich der traditionellen chinesischen Medizin verschrieben hat.

Wer sich auf die Spezialextrakte in Tabletten-, Kapsel- oder Tropfenform verlassen möchte, benötigt eine Gabe zwischen 120 mg und 240 mg am Tag. Asthmakranke sollten in jedem Fall mit Ihrem Arzt sprechen, bevor sie in die Eigenmedikation einsteigen, um die Wechselwirkung mit anderen Medikamenten abzuklären.

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Emma Richter