Behandlung und Therapie von Fußpilz

Fußpilz sollte man schon bei der Entstehung bekämpfen. Das geht am besten mit Anti-Pilzmitteln, die in jeder Apotheke angeboten werden. Ist die Pilz-Erkrankung schon fortgeschritten oder heilt über einen längeren Zeitraum nicht ab, dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Handelt es sich um eine leichte Form dann gibt es auch zahlreiche Hausmittel, die gegen die Infektion helfen können und gut sind. Die Füße rechtzeitig einer Therapie zu unterziehen, beugt dem Fußpilz vor.

Ein trocknes Fußklima ist bei einem Pilzbefall die wichtigste Voraussetzung, um Abhilfe zu schaffen. Feuchte Füße, die durch Fußschweiß oder nachlässigem Abtrocknen entstehen, begünstigen eine Pilzinfektion. Besonders auf das Trocknen der Zehenzwischenräume sollte geachtet werden, denn hier siedelt sich der Fadenpilz mit Vorliebe an. Als hilfreich hat sich bei einem Befall die Verwendung von Stoff oder Verbandmaterial erwiesen, dass zwischen die Zehen gelegt wird und die entstehende Feuchtigkeit aufnimmt.

Bequeme, atmungsaktive Schuhe sorgen dafür, dass die Füße immer gut belüftet werden und so ein trockenes Fußklima geschaffen wird. Zusätzlich können die Schuhe mit einem desinfizierenden Spray behandelt werden. Alle Textilien, die mit dem Pilz in Kontakt kommen, sollten bei mindestens 60° gewaschen werden. Dazu gehören Baumwollsocken, Handtücher und Bettwäsche. Es empfiehlt sich die Verwendung eines pilztötenden Waschmittels.

Als äußerlich angewendete Therapie werden Mittel mit fungiziden Wirkstoffen eingesetzt. Die Behandlung mit fungistatischer Antimykotika sorgt nicht für ein Absterben des Pilzes ( Tinea P. ), sondern verhindert ein weiteres Wachstum. Die abgestorbenen Hautzellen werden abgestoßen, neue Haut bildet sich und der Fuß wird pilzfrei. Die Behandlung kann drei bis vier Wochen in Anspruch nehmen. Beim Einsatz von fungizider Antimykotika wird der Pilz direkt abgetötet, was die Behandlungsdauer deutlich verkürzt. Ist der Pilzbefall noch nicht zu weit fortgeschritten, reicht möglicherweise die einmalige Behandlung mit fungizider Antimykotika aus. Ein schwerer und hartnäckiger Fußpilzbefall kann die Einahme von Tabletten notwendig machen.

Als Ergänzung zu einer medizinischen Therapie bei Tinea P. haben sich Hausmittel bewährt. Das Betupfen der infizierten Stellen mit ätherischen Ölen aus Myrrhe, Teebaum und Pfefferminze sorgt für eine antiseptische und desinfizierende Wirkung. Ein Fußbad mit schwarzem Tee lindert den Juckreiz.

Fußbäder und Waschungen mit Apfelessig, Kamille oder Salz tragen aufgrund der keimtötenden Wirkung dazu bei, den Pilz effektiv und natürlich zu bekämpfen. Ebenso wirkt das Allicin im Knoblauch oder der Zwiebel auf natürliche Weise gegen den Pilz. Beides kann sowohl innerlich als auch äußerlich bei Tinea Pedis angewendet werden.

Das beste Mittel gegen eine Infektion mit Tinea Pedis ist aber immer noch die Vorbeugung. Ist die Haut gesund, kann so leicht kein Pilz die Hautflora durchdringen und sich einnisten. Für die Reinigung der Haut sollten ph-neutrale Pflegeprodukte verwendet werden, die die Haut sanft reinigen und nicht austrocknen. Das ist die beste Vorbeugung gegen Tinea Pedis.

Behandlung von Fußpilz mittels Selbstmedikation

Viele Menschen gehen bei dem Verdacht auf eine Krankheit nicht sofort zum Arzt, sondern versuchen zuerst mit einer Selbstmedikation die Fußpilzsymptome in den Griff zu bekommen. So auch bei einer Fußpilz-Infektion. Treten die ersten Symptome auf, werden frei erhältliche Medikamente zur Fuußpilzbehandlung herangezogen.

Dabei sollte aber beachtet werden, nur leicht zu handhabende Medikamente zu verwenden. Die Fachkräfte der Apotheken können da hilfreich sein, denn bei Befragen werden sie das passende Präparat empfehlen, mit welchem dann bei leichten Fällen im Anfangstadium der Tinea pedis auch eine Besserung zu erwarten ist.

Sollte mit einer solchen Selbstmedikation aber kein Erfolg erzielt werden oder die Symptome verstärken sich sogar, ist es zwingend angeraten, einen Facharzt aufzusuchen. Nur er ist in der Lage, die richtige Diagnose zu stellen und die Infektion dementsprechend zu behandeln.

Behandlung von Fußpilz durch den Arzt

Bei stärken oder zunehmenden Symptomen von Fußpilz ist es ratsam, sofort einen “Arzt” aufzusuchen, um die Behandlung einzuleiten. Im Anfangsstadium wird der “Arzt” mit einer äußerlichen Therapie behandeln. Die Fadenpilze sind sehr hartnäckig (2 – 4 Wochen Behandlungszeit), deswegen dauert eine Fußpilz Behandlung, die zum Erfolg führen soll, immer sehr lange. Zur äußerlichen Behandlung wird der “Arzt” eine Creme, Spray oder Gel verordnen.

Bei schweren Fällen muss die Behandlung von innen her erfolgen. Dazu setzt der Arzt sogenannte Antimykotika ein. Diese Medikamente beeinträchtigen das Wachstum der Pilze oder töten sie sogar ab.

Bei minderschweren Fällen können Antimykotika zudem äußerlich in Form von Sprays, Lösungen, Gels, Cremes oder Puder verwendet werden.

Topische und systemische Behandlung

Die topische Behandelung besteht in der äußerlichen Anwendung. Die Antipilzmittel sind gut verträglich und werden in Form von Cremes, Salben, oder Sprays und Lösungen, sowie Teebaum Tinkturen, als auch Puder oder Pasten auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Diese Antimykotika sind meistens rezeptfrei in der Apotheke zu bekommen. Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker In Eigenregie kann man drei bis vier Wochen lang zwei- bis dreimal jeden Tag die Mittel auf die befallene Fußregion auftragen.

Fernarzt

Systemische Behandeln heißt, der Pilz wird innerlich abgetötet in Form von Tabletten. Diese innerlich angewandten Antimykotika werden vom Arzt nur bei schweren, fortgeschrittenen Pilz Symptomen verwendet. Zum Beispiel wenn der Fußpilz großflächig auf die Fußsohlen, Fersen, und den Fußrücken und die Nägel verteilt ist. Die systemische Therapie wird zudem noch eingesetzt, wenn die topische Behandlung nicht den gewünschten Erfolg bringt und die Symptome weiter bestehen.

Wie lange muss man den Fußpilz therapieren?

Für eine schnelle Heilung ist es wichtig sich an die Vorgaben des Arztes zu halten und die Medikamente regelmäßig einzunehmen und die Anwendungsdauer einzuhalten, auch wenn die Symptome eventuell schon verschwunden sind. Es dauert häufig länger bis die Erreger komplett abgetötet sind. Um eine komplette Beseitigung der Infektion zu erreichen und einen Rückfall zu vermeiden, sollte die Therapie niemals eigenständig abgebrochen werden. Bei Fragen hilft Ihnen Ihr Doktor.

Behandlungstreue ist ein wichtiger Punkt

Da die meisten Präparate über einen längeren Zeitraum verabreicht werden, zum Teil 3 – 4 Wochen, setzen viele Patienten nach dem Verschwinden der Symptome die Medikamente zu früh ab. Oftmals sind dann aber die Erreger noch nicht vollständig abgetötet. Das bedeutet ein Wiederaufflammen der Krankheit, was aber vielmals als Neuansteckung gewertet wird. Aus diesem Grund geht der Trend in der Medizin heute dazu, Patienten mit anwenderfreundlichen Kurzzeitpräparaten zu therapieren.

Präparate mit dem Inhaltsstoff Terbinafin bilden Depots in der Haut, die über längeren Zeitraum aktiv bleiben und die restlichen Erreger abtöten. Terbinafin-Präparate müssen im Regelfall nicht länger als 7 Tage angewendet werden.

Prognose beim Pilz am Fuß

Der Arzt wird Ihren Fußpilz bestens Behandeln und dafür sorgen, das die Symptome vom Pilz rasch verschwinden. Eine konsequente Behandlung und Therapie beseitigt die Infektion und die Symptome in wenigen Wochen. Antimykotika zur äußeren Anwendung sind in der Apotheke ohne Rezept erhältlich. Informationen erhalten Sie beim Hausarzt oder bei Ihrem Apotheker.

Empfehlenswertes Naturheilmittel

Wir empfehlen, Fußpilz mit der konsequenten Anwendung von Teebaumöl erstmal selbst zu behandelt. Hält sich der Fußpilz hartnäckig, kann immer noch ein Arzt zu Hilfe gezogen werden.

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