Ballon Dilatation

Eine Ballon-Dilatation wird auch als PTA (Perkutane Transluminare Angioplastie) bezeichnet und bei Eingriffen an normalen Arterien (Bein-, Arm-, Becken-, Bauch- oder Hals-/Kopfarterien) eingesetzt. Die PTCA (Perkutane
Transluminare Coronarengioplastie) nutzt man zur Gefäßerweiterung von Herzkranzgefäßen
(Koronarien).

Hierzu wird normalerweise ein Spezialkatheter über die Leisten- oder Ellenbogenarterien eingeführt und über diesen ein an der Spitze befindlicher kleiner Ballon aufgepumpt (Ballon-Dilatation). Dieser drückt bei einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) die das Gefäß verengende Plaques (Kalkablagerung) in die Gefäßwand. Einfache Routineeingriffe dauern eine Viertelstunde, komplizierte Eingriffe selten mehr als ein Stunde – sie sind nur selten mit Schmerzen verbunden. In der Regel kann der Patient am gleichen Tag oder spätestens nach einer weiteren Nacht im Krankenhaus nach Hause gehen. Die Wunde wird sechs bis zwölf Stunden lang mit einem Druckverband verschlossen, ab und an bildet sich ein Bluterguss.

Fernarzt

Lassen sich die Ablagerungen nicht beim ersten Mal entfernen, kann die Ballon Dilatation wiederholt werden. Die Erfolgsrate ist hoch. Dennoch kommt es bei etwa einem Drittel der Patienten zu erneuten Gefäßverengungen. Häufig werden bei dieser Erweiterungsprozedur noch Gefäßstützen (Stents) von innen an der aufgeweiteten Stelle platziert.

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