Zahnen – Durchbrechen der Milchzähne

Unter Zahnen versteht man bei Säuglingen, das Durchbrechen der ersten Zähne. Säuglinge zahnen für gewöhnlich im Alter zwischen 5 und 12 Monaten. Der letzte Zahn bricht jedoch erst im Alter von drei Jahren durch.

Von 2 000 Babys passiert es bei einem, dass dies bereits bei der Geburt einen oder mehrere Zähne hat. Das Milchgebiss, so werden die ersten Zähne bezeichnet, besteht aus 20 Zähnen, die etwas kleiner und weißer sind, als die späteren, bleibenden Zähne.

Beim Zahnen erscheinen üblicherweise die beiden unteren Schneidezähne als erstes, danach brechen die oberen beiden Schneidezähne durch. Anschließend bilden sich die seitlichen Schneidezähne im Unter- und Oberkiefer, dann die ersten Milchmahlzähne, danach die Eckzähne und zum Schluss die zweiten Milchmahlzähne. Es gibt jedoch auch Abweichungen dieser Reihenfolge.

Die Eckzähne und die Milchmahlzähne, auch Milchmoralen genannt, verursachen die größten Probleme und unangenehme schmerzen für das Kind. Das Zahnen und die ersten Zähne spielen bei der Kieferentwicklung eine entscheidende Rolle und dienen als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Daher ist die Pflege und Erhaltung der ersten Zähne besonders wichtig und sollte in den ersten Jahren gewissenhaft von den Eltern übernommen werden. Bereits hier sichtbare Schiefstellungen der Zähne sollte einem Kinderzahnarzt vorgeführt werden.

Wie bemerke ich das Zahnen bei meinem Kind?

Zahnen, also das Durchbrechen der ersten Zähne, kündigt sich oft durch ein extremes Kaubedürfnis der Säuglinge und durch verstärktes Sabbern an. Ein zahnendes Baby kann sehr gereizt sein und neigt zu Quengelei. Oft ist auch zu Beobachten, das sich ein zahnendes Baby am Ohr zieht, da der Gehörgang mit dem Unterkiefer über einen Nerv verbunden ist. Zahlreiche Mythen rangen um das Zahnen und Appetitverlust, Durchfall, Krampfanfälle, Fieber und Windelausschlag werden hierfür verantwortlich gemacht. Diese Symptome jedoch sind wissenschaftlich nicht auf das Zahnen zurückzuführen und bedürfen einer ärztlichen Behandlung. Besonders bei Durchfall sollte schnell ein Arzt aufgesucht werden, da hier eine Austrocknung die Folge sein kann.

In manchen Fällen passiert es, dass das Zahnfleisch beim Säugling während des Zahnens wund wird. In einen solchen Fall sollte für das Kind ein spezieller Beißring oder Ähnliches besorgt werden. Sehr angenehm empfinden Säuglinge beim Zahnen kühle, aber nicht kalte, Zahnringe, da diese das Zahnfleisch beruhigen. Außerdem führen die Kaubewegungen am Beißring zu einem schnelleren Durchbruch der Zähne.

Das mit dem Zahnen verbundene verstärkte Sabbern, führt zu einem höheren Flüssigkeitsverlust des Kindes, weshalb ein Säugling beim Zahnen durstiger ist. Oft erwachen Säuglinge in dieser Zeit nachts häufiger, weil der Durst so groß ist. Für Mütter jedoch sollte das Zahnen ihres Kindes kein Grund zum Abstillen sein, da Babys eigentlich nur selten in die Brustwarze der Mutter beißen. Außerdem legt das Kind beim Säugen die Zunge meist über die unteren Zähne und umschließt die Brustwarze, sodass diese zusätzlich, vor Bissen des Säuglings, geschützt ist.

Säuglinge, die besonders große schmerzen beim Zahnen haben, können anästhetikhaltige Zahngels verabreicht werden, jedoch sollte eine Anwendung hiermit, nur nach Absprache mit dem Kinderarzt erfolgen, da diese Medikamente in seltenen Fälle Allergien verursachen können. Ebenfalls zur Schmerzlinderung geeignet sind Paracetamol oder homöopathische Präparate.

Pflege der Zähne nach dem Zahnen

Die Milchzähne werden anfangs, mit einem sauberen, nassen Tuch, durch sanftes Reiben gesäubert. Am einfachsten ist dies möglich, wenn das Baby auf dem Schoss gehalten wird. Wenn sich das Kind an diesen Vorgang, der am besten 2-mal täglich durchgeführt wird, gewöhnt hat, kann eine weiche, speziell für Babys entwickelte Zahnbürste, verwendet werden. Auf Zahnpasta sollte verzichtet werden und nur mit warmen, klaren Wasser geputzt werden. Etwa ab dem 4. Lebensjahr sollte mit dem Kind das Zähneputzen intensiv geübt werden und es können spezielle, sehr sanfte Kinderzahncremes verwendet werden. Etwa ab dem 7.Lebensjahr sollte ein Kind, korrekt Zähneputzen können, ohne die Hilfe eines Erwachsenen.

Autor: Heilpraktiker Felix Teske

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