Die Stillzeit

Nach der aufreibenden und stressigen Phase der Geburt folgt eine ruhige Zeit für Mutter und Kind, in der Nähe eine große Rolle spielt. Stillen ist ein natürlicher Vorgang, wobei die Muttermilch als die gesündeste Säuglingsnahrung angesehen werden kann. In der Muttermilch sind alle wichtigen Nährstoffe und Mineralien enthalten, die das Kind für das Wachstum benötigt.

Im Gegensatz zur industriell hergestellten Säuglingsnahrung enthält die Muttermilch Abwehrstoffe der Mutter, die der kleine Mensch braucht, um sich gegen Erkrankungen von außen zu schützen. Ein Säugling hat noch keine eigenen Abwehrkräfte gebildet und ist auf Schutz angewiesen.

Zudem bringt die Muttermilch noch den entscheidenden Vorteil mit sich, dass sie für das Kind sehr gut verträglich ist und nicht die Gefahr besteht, dass der Säugling Allergien gegen diese Art der Nahrung entwickelt. Doch es sollte auch nicht außer Acht gelassen werden, dass die Stillzeit nicht nur für das Wachstum und die Immunabwehr des Säuglings einen entscheidenden Beitrag liefert. Beim Stillen wird die Bindung zwischen Mutter und Kind, die im Mutterleib bereits entstanden ist, auf eine ganz andere, sehr intensive Weise gefestigt.

Der Säugling, der an der Mutterbrust trinkt, empfindet die Nähe der Mutter als tröstlich. Das Stillen gibt dem Baby ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Um die Stillzeit für beide Seiten möglichst angenehm zu machen, ist die richtige Ernährung sehr wichtig. Mütter, die ihr Kind voll stillen, haben einen erhöhten Kalorienbedarf pro Tag von durchschnittlich 600 bis 800 Kcal mehr als normalerweise.

Viel Trinken ist wichtig in der Stillzeit

Damit genügend Muttermilch produziert werden kann und es zu keiner unangenehmen Brustentzündung kommt, muss die stillende Mutter ausreichend trinken. Am Besten eignen sich dazu Kräutertees oder Wasser, wovon nach jeder Stillmahlzeit ein Glas getrunken werden sollte, um einen ausreichenden Flüssigkeitshaushalt zu gewährleisten.

Doch auch die Ernährung in der Stillzeit sollte den veränderten Gegebenheiten angepasst werden. Der Nährstoffbedarf ändert sich in dieser Zeit und ist größer, weswegen es ratsam und sinnvoll ist, auf Vollkornprodukte und frisch zubereitete Speisen zurückzugreifen. Frisches Obst, Gemüse, Getreideprodukte und vor allen Dingen Nudeln liefern der stillenden Mutter die nötigen Kohlenhydrate.

Es kann passieren, dass Säuglinge auf einige Nahrungsmittel wie Salat oder alle Arten von Kohl, mit starken Blähungen reagieren. Sollte dies der Fall sein, gilt es herauszufinden, welches Lebensmittel die Blähungen verursacht hat und dieses vorübergehend aus dem Ernährungsplan zu streichen, bis die Stillzeit beendet ist.

Es ist sehr sinnvoll, während der Stillzeit kleine Zwischenmahlzeiten einzulegen, die aus Vollkornriegeln oder Obst bestehen können. Zitrusfrüchte sollten nicht zu häufig gegessen werden, da sie in manchen Fällen zur Bildung eines wunden Hinterns beim Säugling führen können. Kaffee ist in Maßen während der Stillzeit erlaubt, allerdings sollte es bei drei bis vier Tassen pro Tag bleiben, da das Koffein in die Muttermilch übergeht und es, unter Umständen zu einer nervösen Unruhe des Babys führen kann.

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Still Tees können die Milchbildung fördern

Ob wohl das Stillen ein sehr natürlicher Vorgang ist, kann es aber durchaus passieren, dass Probleme damit verbunden sind. Manche Frauen produzieren sehr wenig Milch und das Stillen entwickelt sich aufgrund dieser Tatsache schnell zu einer schmerzhaften Tortur. Wichtig ist es, dass die Mutter in den Anfängen der Stillzeit so wenig Stress wie möglich ausgesetzt ist, da sich Stress negativ auf die Milchbildung auswirken kann.

Es gibt einige Maßnahmen und Hilfsmittel, die förderlich für die Milchbildung sind und völlig natürlich. So genannte Stilltees, die einen speziellen Mix aus Kräutern enthalten, fördern die Milchbildung und sind mittlerweile in jedem Supermarkt zu erhalten.

Aber auch bestimmte Nahrungsmittel sind für die Erhöhung der Milchmenge förderlich. Möhren, Mönchspfeffer, Trockenfrüchte und Mandeln steigern die Milchproduktion im Körper. Sollte es nach Ergreifung aller genannten Hilfsmittel dennoch nicht mit dem Stillen klappen, so gibt es dennoch sehr gute Säuglingsnahrung, auf die zurückgegriffen werden kann. Grundsätzlich gilt, dass der Stillprozess nicht in Stress ausarten sollte, was sich nicht nur negativ auf das Baby sondern auch auf die Mutter auswirkt.

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