Medikamentensucht

Medikamenten sind zu dem Zweck entwickelt worden, Krankheiten zu heilen, oder Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Dennoch steckt in zahlreichen Arzneimitteln ein relativ hohes Suchtpotenzial. Nicht nur Psychopharmaka, sondern durchaus auch harmlos erscheinende Schmerz- und Hustenmittel können abhängig machen.

Medikamentenabhängigkeit zu erkennen ist nicht immer einfach. In der Regel äußert sich die Abhängigkeit darin, dass die eingenommenen Medikamente in der üblichen Dosis nicht mehr die erhoffte Wirkung zeigen. Oftmals wird dann die Dosis erhöht.

Nicht nur verschreibungspflichtige Medikamente können süchtig machen. Paracetamol und verschiedene andere Schmerzmittel oder Arzneimittel gegen Husten sind rezeptfrei erhältlich, dennoch enthalten sie Stoffe, die bei bestimmten Menschen relativ schnell zur Abhängigkeit führen.

Medikamentensucht bleibt oft über lange Zeit unbehandelt. Die Folgen sind weitere schwere Erkrankungen, nicht selten sogar Organschäden. Deshalb sollten Medikamente ausschließlich in der vorgeschriebenen Dosierung und Dauer eingenommen werden. Nicht verbrauchte Medikamente nehmen Apotheken gerne zurück. Dasselbe gilt für Medikamente, deren Mindesthaltbarkeit abgelaufen ist. Niemals Medikamente einnehmen, deren Mindesthaltbarkeit überschritten ist!

Medikamentensucht und ihre Folgen

Beruhigungsmittel, Schlaftabletten, Antidepressiva können in der Not eine wirkliche Hilfe sein. Doch wenn die scheinbar harmlos aussehenden Tabletten zur Sucht werden, braucht man erst recht Hilfe. Nämlich vom Arzt selbst. Medikamente und deren Suchtpotenzial werden häufig von Verwendern unterschätzt.

Auch der Hinweis in den Beipackzetteln wird gerne mal übersehen, wenn diese überhaupt gelesen werden. Medikamentensucht ist eine der schwersten Suchtarten überhaupt. Die Betroffenen befinden sich meist in einem Teufelskreis, den zu durchbrechen sie nicht mehr in der Lage sind.

Meist sind es die Entzugserscheinungen, die die Betroffenen dazu “verleiten”, ihre Medikamente weiter zu nehmen, obwohl sie wissen, dass ihr Tun nicht nur schädlich für ihre Gesundheit ist, sondern auch schlichtweg falsch ist. Da die Toleranzgrenze sinkt sind auch Vergiftungen (Überdosis) möglich.

Dass hier schwere Organschäden dabei entstehen können, ist in der Regel jedem klar. Außerdem sind die Spätfolgen einer Medikamentensucht nicht zu verharmlosen. Häufig kommt es zu psychiatrisch-neurologischen Erkrankungen, die auf die unkontrollierte Medikamenteneinnahme zurückzuführen sind. Medikamentensucht kann auch negative soziale Folgen haben. Die Betroffenen ziehen sich zurück, der Freundeskreis baut sich in der Folge ab. Nicht selten geht die Sucht so weit, dass die Patienten die Arbeitsstelle verlieren.

Medikamentensucht bekämpfen und vorbeugen

Allein in Deutschland leben schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen, die in irgendeiner Form Medikamentensüchtig sind. Die Dunkelziffer mag jedoch deutlich höher liegen. Der Grund dafür ist, dass viele Betroffene über ihre Abhängigkeit nicht mit einem Arzt sprechen, so bleibt die Sucht unerkannt und vor allem unbehandelt. Der Weg aus der Medikamentensucht ist einfach, aber nicht leicht. Betroffenen wird Hilfe angeboten, aber nach der helfenden Hand müssen diese selber greifen! Der Hausarzt ist in der Norm der erste Ansprechpartner.


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Er kann Betroffenen und deren Angehörigen Adressen von Suchtberatungsstellen vermitteln und den Betroffenen bei seinem Entzug unterstützen. In vielen Fällen ist jedoch eine stationäre Suchtbehandlung notwendig, insbesondere wenn bereits Folgeerkrankungen entstanden sind. Der Körper muss regelrecht entgiftet werden. Die Entzugserscheinungen müssen gemildert werden. Zwar geschieht dies oft mit Arzneimitteln, aber in den meisten Fällen eignet sich hierfür auch eine individuell auf den Patienten abgestimmte Verhaltenstherapie.

Medikamentenabhängigkeit kann man gezielt vorbeugen. Die goldene Regel lautet: Arzneimittel, egal ob verschreibungspflichtig, oder nicht, nur bei Bedarf einnehmen. Achten Sie darauf, dass Sie nur die verordnete Dosis einnehmen, erhöhen Sie niemals die Dosis ohne Ihren Arzt danach gefragt zu haben! Verwenden Sie Medikamente nur in dem vorgeschriebenen Zeitraum, geben Sie nicht verbrauchte Arzneimittel in der Apotheke zurück!

Quelle: Hajnalka Prohaska

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