Ginkgo – der Urbaum mit Heilwirkungen

Der Ginkgo, auch Urbaum genannt, ist nicht nur besonders schön, sondern hat auch eine heilende Wirkung. Die längst vergangenen Ur-Pflanzen aus der Steinkohlezeit sind für Historiker heute noch sehr interessant. Mit etwas Glück finden diese einen steinernen Abdruck der ausgestorbenen Pflanzen.

Der Ginkgobaum: 250 Millionen Jahre alt

Der Ginkgo Baum war vor seinem Aussterben Millionen Jahre alt. Die Pflanzenart hat nachweislich schon vor über 250 Millionen Jahren existiert. Damit ist belegt, dass dieser Baum schon auf der Erde zu finden war, bevor die Dinosaurier hier lebten. Nachdem lange angenommen wurde, dass der Ginkgo ausgestorben war, konnte ein Forscher Ende des 17. Jahrhunderts in Japan ein Exemplar finden. Dabei wurde festgestellt, dass die Einheimischen Samen und Nüsse des Baumes verzehrten.

Die auffallende Schönheit des Baumes führte dazu, dass er nach seiner Wiederentdeckung mehrere Namen bekam. So zum Beispiel „Zweilappige Silberaprikose“, „Weißnussbaum“, „Mädchenhaarfarn“, „Fächerblattbaum“, „Entenfußbaum“, „Tempelbaum“, „Elefantenohr“ oder „Golden Tree“. Ganz besonders bekannt ist er unter „Goethebaum“, weil der Dichter sich viel damit beschäftigte und ihn mehrfach zeichnete.

Die Besonderheit des Ginkgo

Dem Ginkgo kommt in der Botanik eine besondere Rolle zu. Denn die Bäume sind normalerweise Nackt- oder Bedecktsamer. Der Ginkgo bildet hier eine Ausnahme – und steht als Grenze zwischen Laub-und Nadelbäumen. Vom Samen her ist er ein Nadelbaum, obwohl er das Erscheinungsbild eines Laubbaumes hat. Außerdem wird kein anderer Baum so alt wie er, noch nicht einmal eine Eiche, die sonst für ihr mitunter hohes Alter bekannt ist. In Japan ist ein Ginkgo bekannt, der älter als 1.250 Jahre sein soll. Ein Ginkgo war es auch, der sogar die todbringende Bombe von Hiroshima überlebte.

So wird Ginkgo genutzt

Ginkgo wird als Tabletten angeboten und als Dragee, Topfen und Globuli. Auch Cremes und Körperlotionen sowie Tees sind bekannt. Die Traditionelle Chinesische Medizin und auch die Homöopathie sowie die Schulmedizin setzen auf die Inhaltsstoffe des Ginkgos. Bereiche für den Einsatz sind:

Am Rande kann Ginkgo auch

Fernarzt
  • gegen Abwehrschwäche und
  • Erkältungen eingesetzt werden,
  • Asthma,
  • Arthritis,
  • Hyperaktivität und
  • Bronchitis,
  • Blasenentzündung und
  • Depressionen.

Ebenfalls belegt ist die Wirkung bei

  • Impotenz,
  • PMS und
  • Kopfschmerz.

Im Bereich der Schönheit wird der Wirkstoff als Lotion und Vollbad angeboten, das entzündungshemmend wirken soll. Auch die Hautgesundheit kann gefördert werden.

Die äußerliche Anwendung des Ginkgos ist unbedenklich, jedoch sollte bei der Einnahme ein Gespräch mit dem Arzt vorausgehen.

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