Krebs

Stachelannone – Wundermittel gegen Krebs?

Die Stachelannone (beheimatet in der Karibik und Südamerika) ist die Frucht des immergrünen gleichnamigen Baums und ähnelt optisch einer großen Beere. Der Samen der Frucht ist giftig, während das Fruchtfleisch in der Pharmakologie und der Lebensmittelindustrie genutzt wird. So dient er in Südamerika häufig als Grundsubstanz für Marmeladen, Säfte und Eiscreme. Auf den Philippinen hingegen werden die unreifen Früchte als Gemüse verspeist. Auf einigen karibischen Inseln werden die Früchte gar nicht verwendet. Hier werden lediglich die Blä (…)   mehr lesen

Darmkrebsvorsorge – wie wird das gemacht?

Darmkrebsvorsorge – wie wird das gemacht? Zur zweithäufigsten Krebsart gehört der Darmkrebs. Es gibt zwei Arten von Krebs. Es gibt den Krebs des Dickdarms (auch Kolon genannt) oder des Mastdarms (das Rektum). Sowohl Männer als auch Frauen sind von dem Darmkrebs betroffen. Mit Hilfe einer regelmäßigen Darmkrebsvorsorge ist das Risiko eines tödlichen Darmkrebses um bis zu 90% reduzierbar – Grund genug, um ab einem Alter von 50 Jahren regelmäßig zu Darmkrebsvorsorge zu gehen. Die Darmkrebsvorsorge für Menschen mittleren Alters Krebs entsteht, indem es

Darmkrebs – Ursachen und Therapien

Darmkrebs – Ursachen und Therapien Wenn die Mediziner allgemein vom Darmkrebs sprechen, meinen sie Dickdarm- oder Mastdarmkrebs. Hierbei handelt es sich um bösartige Wucherungen an der Darmschleimhaut. Darmkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in den Industrieländern. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 73.000 Menschen an Darmkrebs. Die Erkrankung tritt überwiegend ab dem 50. Lebensjahr auf. Durch moderne Behandlungsmethoden und Dank der medizinischen Forschung ist die Sterblichkeit rückläufig. Auch die Einführung der Krebsvorsorgeuntersuchungen trägt enorm dazu bei, Darmkrebs bereits im Frühstadium zu erkennen

Eierstockkrebs – eine unterschätzte Erkrankung

Eierstockkrebs – eine unterschätzte Erkrankung Eierstockkrebs ist eine seltene, aber sehr gefährliche Tumorerkrankung. Rund 7200 Frauen erhalten pro Jahr in Deutschland diese Diagnose – häufig erst, wenn der Krebs bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 69 Jahren. Generell steigt das Risiko für Eierstockkrebs mit dem Alter an, Frauen unter 45 Jahren sind selten betroffen. Als weitere Risikofaktoren gelten starkes Übergewicht und Hormonersatztherapien während der Wechseljahre. Wie bei Brustkrebs spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle, weshalb die

Melanom – frühe Entdeckung wichtig

Melanom – frühe Entdeckung wichtig Ein malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) tritt als bösartiger Tumor vor allem an der Haut auf, selten auch auf Schleimhäuten, im Auge, an der Hirnhaut oder im Magen-Darm-Bereich. Die Heilungschancen sind umso besser, je früher ein Melanom erkannt und therapiert wird. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre eine Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung. Risikofaktoren Da eine UV-Strahlenbelastung das Erkrankungsrisiko erhöht, sollte die Haut dem Sonnenlicht nur maßvoll ausgesetzt werden. Zu einem sorgfältigen Sonnenschutz gehören lange Bekleidung

Hautkrebs – Erkrankungen auf dem Vormarsch

Hautkrebs – Erkrankungen auf dem Vormarsch Die Zahl der an Hautkrebs erkrankten Personen hat sich laut der Deutschen Krebshilfe innerhalb der letzten 10 Jahre verdoppelt. Nach neuestem Stand erkranken demnach jährlich etwa 234.000 Deutsche an Hautkrebs, davon ungefähr 28.000 am malignem Melanom, dem schwarzen Hautkrebs. Da Hautkrebs erst im späten Stadium Beschwerden verursacht, ist eine gewissenhafte Vorsorge und die unbedingte Einhaltung von Sonnenschutzmaßnahmen wichtig. Nur durch geeignete Vorsorgemaßnahmen kann eine entartete Hautzelle frühzeitig entdeckt werden. Maligne Melanome sind bösartige Wucherungen von bestimmten

Ein Tumor ist nicht gleich Krebs

Ein Tumor ist nicht gleich Krebs Umgangssprachlich wird mit einem Tumor in der Regel ein krebsartiges Geschwulst bezeichnet. Im medizinischen Sprachgebrauch wird allerdings jede Art der Volumenvergrößerung durch Zellwachstum als Tumor beschrieben, wozu auch gutartige Wucherungen zählen. Maligne und benigne Tumore Von einem malignen Tumor sprechen Mediziner immer dann, wenn sich Zellgewebe unkontrolliert vermehrt und dabei gesundes Gewebe verdrängt oder in dieses eindringt. Zudem können sich einige bösartige Krebsgeschwulste über das Lymphsystem oder die Blutbahnen im gesamten Körper ausbreiten und an verschiedenen

Gebärmutterhalskrebs – heilbar bei Früherkennung

Gebärmutterhalskrebs – heilbar bei Früherkennung In Deutschland erhalten rund 5000 Frauen pro Jahr die Diagnose Gebärmutterhalskrebs – fast ein Drittel von ihnen stirbt letztlich daran. Vor dreißig Jahren forderte das Zervixkarzinom hierzulande sogar noch doppelt so viele Todesopfer. Die deutliche Senkung der Mortalität ist vor allem auf verbesserte Früherkennungsuntersuchungen zurückzuführen. Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs werden heute sogar häufiger als früher festgestellt, können aber bei rechtzeitiger Diagnose gut behandelt werden. Seit einigen Jahren weiß man, dass ein Großteil der Erkrankungen durch humane Papillomviren (HPV-Viren) vom Typ

Scheidenkrebs

Scheidenkrebs Scheidenkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung der Vagina. Die Krankheit wird auch als Vaginalkarzinom bezeichnet und tritt vergleichsweise selten auf. Nur 1-2 % aller Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane sind in der Scheide lokalisiert. Betroffen sind vor allem ältere Frauen über 60 Jahren. Rund 90 % der primären Vaginalkarzinome gehen als sogenannte Plattenepithelkarzinome aus der obersten Schleimhautschicht der Scheide hervor. Seltener entarten Drüsenzellen oder Pigmentzellen. Manchmal entsteht der Tumor auch gar nicht initial in der Scheide, sondern wird durch Metastasen aus Nachbarorganen wie

Chemotherapie – das Immunsystem hilft mit

Chemotherapie – das Immunsystem hilft mit Die Chemotherapie ist schon seit vielen Jahren eine wichtige Säule der Krebsbekämpfung. Bislang gingen die Mediziner davon aus, dass sie die Krebszellen zerstört, indem sie direkt auf diese einwirkt. Doch nun wurde festgestellt, dass das Immunsystem der Patienten eine entscheidende Rolle bei der Beseitigung der schädlichen Zellen spielt. Chemotherapie – was ist das und wie wirkt sie? Im heutigen Sprachgebrauch wird der Begriff Chemotherapie insbesondere für die Therapie von Krebserkrankungen verwendet. Genau genommen fällt aber jede

Brustkrebs

Brustkrebs Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Etwa 8 bis 10 Prozent aller Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens daran, wobei der statistische Erkrankungsgipfel zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr liegt. Was viele Laien nicht wissen: Auch Männer kann es treffen – allerdings machen sie nur einen von hundert Brustkrebsfällen aus. Eine Brustkrebsdiagnose muss kein Todesurteil sein: Die Prognose hat sich durch innovative Früherkennungs- und Therapiemöglichkeiten in den letzten Jahren verbessert, sodass die durchschnittliche 5-Jahres-Überlebensrate inzwischen 85 Prozent beträgt. Langfristig sterben