Innere Medizin

Welcher Stoffwechseltyp bin ich? Unterschiedliche Merkmale verraten mehr darüber

Jeder Mensch ist anders. Das ist gut und richtig so. Doch jeder Mensch ist in seinem äußeren Erscheinungsbild nicht nur anders, sondern auch die Abläufe der chemischen Prozesse eines jeden Körpers, um die aufgenommene Ernährung in ihre einzelnen Bestandteile aufzuteilen und zu verwerten, ist von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich. Jeder Mensch ist ein ganz spezieller Stoffwechseltyp. Anhand diverser Merkmale ist schnell herauszufinden, welcher Stoffwechseltyp man schließlich ist. (…)   mehr lesen

Urinuntersuchung und Urinanalyse beim Facharzt und im Labor

Urinuntersuchung und Urinanalyse beim Facharzt und im Labor Bei einer Urinuntersuchung muss der Patient seinen Urin abgeben und dieser wird dann analysiert. Bei einer Urinanalyse werden Zellen, Proteine und andere chemische Substanzen im Harn genau untersucht. Dies dient vor allem der Diagnose von Nieren- und Harnwegserkrankungen. Das Vorhandensein von Blut im Urin, medizinisch Hämaturie, kann zum Beispiel auf eine Entzündung des Harntraktes, einen Stein, auf Polypen oder im schlimmsten Fall sogar ein Hinweis auf Krebs sein. Werden zu viele weiße Blutkörperchen (Leukozyturie)

Gerinnungswerte selbst managen

Gerinnungswerte selbst managen Sie werden sich sicherlich fragen „Gerinnungsmanagement? Noch nie gehört!“. Beim Gerinnungsmanagement messen die Patienten wöchentlich selbstständig die eigenen Gerinnungswerte, um bei Abweichungen der Werte schnell die Dosierung des Gerinnungshemmers anzupassen. Was bedeutet es, Gerinnungswerte selbst zu managen? Durch diese Vorgehensweise verringert sich das Risiko für Blutungen oder einen Schlaganfall. Zahlreiche Menschen in Deutschland nehmen solche Gerinnungshemmer ein, da diese Medikamente dafür sorgen, dass sich die Zeit, bis das Blut gerinnt, verlängert. Dies ist besonders wichtig, da dadurch die Gefahr

Anämie (Blutarmut) – wie bekommt man eine Anämie?

Anämie (Blutarmut) – wie bekommt man eine Anämie? Anämie wird in der Umgangssprache auch Blutarmut genannt, doch soll dies nicht heißen, dass der Betroffene zu wenig Blut im Körper hat, vielmehr bezieht sich diese Bezeichnung auf ein Armut der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), oder des Hämoglobins. Anämie tritt in mehreren Formen auf, in den meisten Fällen sprechen die Ärzte von einer Mangelanämie. Dies bedeutet, dass dem Blut wichtige Stoffe fehlen, wie Eisen (Sauerstofftransport), Vitamin B6 und B12, oder auch Folsäure. Diese Mängel bewirken,

Ein Tumor ist nicht gleich Krebs

Ein Tumor ist nicht gleich Krebs Umgangssprachlich wird mit einem Tumor in der Regel ein krebsartiges Geschwulst bezeichnet. Im medizinischen Sprachgebrauch wird allerdings jede Art der Volumenvergrößerung durch Zellwachstum als Tumor beschrieben, wozu auch gutartige Wucherungen zählen. Maligne und benigne Tumore Von einem malignen Tumor sprechen Mediziner immer dann, wenn sich Zellgewebe unkontrolliert vermehrt und dabei gesundes Gewebe verdrängt oder in dieses eindringt. Zudem können sich einige bösartige Krebsgeschwulste über das Lymphsystem oder die Blutbahnen im gesamten Körper ausbreiten und an verschiedenen

Uroflowmetrie – Früherkennung einer Harnschwäche

Uroflowmetrie – Früherkennung einer Harnschwäche Unter Uroflowmetrie versteht man ein Verfahren, welches den Harnfluss während einer Blasenentzündung misst. Durch dieses Verfahren kann festgestellt werden, ob man an Blasenentleerungsstörungen leidet. Dieses Verfahren wird meist in der Urologie als Basisuntersuchung angewandt. Verschiedene Werte, wie Menge des Harnflusses, Dauer der Entleerung, der maximale Harnfluss und der mittlere Harnfluss können durch die Uroflowmetrie gemessen werden. Die ermittelten Werte werden dann in einem Diagramm, auch Flusskurve genannt so dargestellt, dass diese einfach und schnell auswertbar sind. Der

Blutarmut – ein ernstes Problem

Blutarmut – ein ernstes Problem Dauernde Müdigkeit, Blässe und Konzentrationsmangel können auf eine Blutarmut hinweisen – in diesem Fall ist Anzahl der roten Blutkörperchen vermindert oder der Körper produziert zu wenig roten Blutfarbstoff. Die roten Blutkörperchen transportieren mithilfe des roten Blutfarbstoffs Sauerstoff aus der Lunge in alle Bereiche des Körpers. Sind zu wenig dieser Blutbestandteile vorhanden, werden Organe und Gewebe nur noch unzureichend versorgt – der Körper reagiert mit erhöhter Herzfrequenz und geringerer Belastbarkeit. Wie entsteht die Blutarmut? Einer Blutarmut können viele

Was ist eine Blutvergiftung, woran erkennt man sie?

Was ist eine Blutvergiftung, woran erkennt man sie? Was landläufig als Blutvergiftung bezeichnet wird, heißt im Fachjargon Sepsis. Es handelt sich dabei genaugenommen um eine Lymphbahn-Entzündung. Diese kann jeden Körperbereich betreffen. Dabei kann sich ein roter Strich entlang des Lymphgefäßes ziehen. Das betroffene Körperareal ist gerötet und stark angeschwollen, die Haut stark angespannt. Auch eine glasige, bläuliche Oberfläche ist möglich. Es treten starke Schmerzen auf, bei einer Sepsis im Bein kann man z. B. nicht auftreten. Häufig wird die Blutvergiftung mit hohem

Die Ernährung – ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit

Die Ernährung – ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit Wer sich richtig ernährt, steigert sein Wohlbefinden, bleibt leistungsfähig und kann seine Lebenserwartung um einige Jahre erhöhen. Viele Menschen fühlen sich jedoch angesichts ständig neuer und häufig widersprüchlicher Ernährungsempfehlungen überfordert. Dabei sind die Grundregeln für eine gute Ernährung eigentlich ganz einfach und verlangen entgegen landläufiger Meinung auch keinen Genussverzicht. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat auf Basis des aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstands 10 Grundprinzipien für eine vollwertige Ernährung formuliert. Vielseitigkeit steht dabei an oberster

Schwindel ist nicht nur Symptom im Alter

Schwindel ist nicht nur Symptom im Alter Schwindel ist ein Symptom, welches durch verschiedene pathologische Vorgänge im Körper verursacht werden kann. Diese Störung des Gleichgewichtssinns kann mit Übelkeit, Erbrechen und Zuständen einhergehen, die einer Ohnmacht ähnlich sind. Das Symptom selbst entsteht durch sich widersprechende Informationen der Sinnesorgane an das Gehirn. Dabei sind das Auge, die sensorischen Nerven in den Muskeln und Sehnen sowie das Gleichgewichtsorgan im Ohr beteiligt. Die gelieferten Daten können vom Gehirn nicht eindeutig zugeordnet werden, da sie keine gleichgerichteten

Funktion und Erkrankungen der Lunge

Funktion und Erkrankungen der Lunge Die Lunge ist für den Gasaustausch zwischen Atemluft und Blut verantwortlich. Durch Atmung wird der Ein- und Ausstrom von Luft erreicht. Über die diffusionsfähigen Wände der Lunge werden Gase, vorwiegend Sauerstoff, an das Blut abgegeben und Kohlendioxid wird aufgenommen, das dann ausgeatmet wird. Zudem hilft sie bei der Regulation des Wasserhaushaltes und des pH-Wertes. Bei der Immunabwehr und an der Blutgerinnung ist sie ebenfalls beteiligt. Allgemeine Pathologie der Lunge Die Lunge kann von Erkrankungen verschiedener Strukturen betroffen

Hepatitis – eine Begriffsbestimmung

Hepatitis – eine Begriffsbestimmung Bei einer Hepatitis liegt eine Entzündung der Leber vor, die sich häufig durch Gelbfärbung der Haut und der Augäpfel bemerkbar macht und zu bleibenden Leberschäden führen kann. Eine Hepatitis kann auf verschiedenen Ursachen beruhen, zu denen vor allem Virusinfektionen zählen. Der Krankheitsverlauf, die Krankheitssymptome und die Therapie hängen vom jeweiligen Hepatitis-Auslöser ab. Von einer chronischen Hepatitis wird (im Gegensatz zu einer akuten Hepatitis) bei einer über sechs Monate hinausgehenden Entzündung gesprochen. Welche Hepatitis Formen gibt es? Die durch

Erkrankung der Leber

Erkrankung der Leber Erkrankungen der Leber beginnen häufig gänzlich symptomlos und werden oftmals erst im Spätstadium entdeckt oder zufällig bei Routineuntersuchungen diagnostiziert. Die häufigsten Erkrankungen der Leber sind die Leberentzündung (Hepatitis), die Leberzirrhose (Schrumpfleber), die Fettleber, der Leberkrebs, die autoimmunen Lebererkrankungen und die Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose). Die Leberentzündung (Hepatitis) Bei der Leberentzündung wird zwischen der akuten und der chronischen Variante unterschieden. Allgemein liegt eine chronische Leberentzündung vor, wenn diese länger als sechs Monate andauert. Zumeist wird die Entzündung durch Hepatitis-A-, Hepatitis-B- oder Hepatitis-C-Viren

Lungenentzündung – wirksam behandeln und vorbeugen

Lungenentzündung – wirksam behandeln und vorbeugen Eine Lungenentzündung (Pneumonie) sollte niemals unterschätzt werden, da diese Infektionskrankheit schnell lebensbedrohlich werden kann. Vielfach wird sie jedoch gar nicht erkannt, da insbesondere bei älteren Menschen häufig keine typischen Symptome auftreten. Etwa 400.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an einer Pneumonie. Diese kann auch heutzutage noch ein ernsthaftes Risiko darstellen. Bei ambulant erworbener Lungenentzündung liegt die Sterblichkeit bei etwa fünf Prozent. Erfolgt die Ansteckung jedoch im Krankenhaus (nosokomiale Pneumonie), liegt die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Verlaufs bei

Das Immunsystem – der Schutzschild unseres Körpers

Das Immunsystem – der Schutzschild unseres Körpers Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder Parasiten sowie Fremdstoffe bilden eine ständige Bedrohung für den menschlichen Körper. Das Immunsystem bietet weitgehend Schutz vor diesen schädlichen äußeren Einflüssen. Doch dieses körpereigene Abwehrsystem arbeitet nicht immer fehlerfrei. Aus diesen Fehlern können Allergien, Infekte und Autoimmunkrankheiten resultieren. Die drei Bereiche der körperlichen Abwehr Zur Bekämpfung von Bakterien, Mykobakterien, Pilzen, Parasiten und Viren hält der Körper eine Vielzahl komplexer Verteidigungssysteme bereit, welche sich in drei Bereiche gliedern. Anatomische Barrieren Zur

Schilddrüsenüberfunktion

Schilddrüsenüberfunktion Von einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) ist die Rede, wenn das Organ vermehrt die Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin bildet. Zumeist ist eine Störung innerhalb der Schilddrüse der Auslöser für diese Erkrankung. Frauen sind von einer Schilddrüsenüberfunktion fünfmal häufiger betroffen als Männer. An einer klinisch sichtbaren Hyperthyreose erkranken im Laufe ihres Lebens etwa zwei Prozent aller Frauen. Wird die Erkrankung nicht behandelt, besteht für den Organismus eine ständige Belastung, die unter Umständen zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen kann. Ursachen und Entstehung der Schilddrüsenüberfunktion Die Schilddrüsenüberfunktion

Leberzirrhose – Endstation Tod?

Leberzirrhose – Endstation Tod? Als Leberzirrhose wird das irreparable Endstadium chronischer Lebererkrankungen bezeichnet: Leberzellen sterben ab. Wenn das größte und wichtigste Entgiftungs- und Stoffwechselorgan des Körpers versagt, ist das Leben des betroffenen Menschen kaum mehr zu retten. Deshalb gilt es, frühe Anzeichen für Lebererkrankungen zu erkennen und eine Leberzirrhose rechtzeitig zu behandeln. Wird eine beginnende Leberzirrhose diagnostiziert, sollte umgehend der eigene Lebenswandel überprüft und umgestellt werden. Durch eine gesunde Lebensweise lässt sich die Zerstörung der Leber aufhalten. Die Ursache für Leberzirrhose ist

Thrombosen auch bei gesunden Menschen

Thrombosen auch bei gesunden Menschen Bei einer Thrombose kommt es in den Venen, Arterien oder im Herzen zur Bildung eines Blutgerinnsels, verursacht durch eine Blutgerinnungsstörung, mechanische Einwirkung oder eine Erkrankung. Dabei sind arterielle Blutgerinnsel sehr viel seltener zu beobachten. Ist ein solcher Blutpfropf entstanden, hemmt er den Blutfluss oder bringt ihn vollständig zum Erliegen. Die Blutgerinnung ist eine überlebenswichtige Funktion unseres Körpers, die das Verbluten nach einer Verletzung verhindert. Die Fähigkeit, beispielsweise bei einer Schnittwunde, Blutzellen und Gerinnungsstoffe an die Verletzung heranzuführen,

Rheuma – der Grund für Schlaganfall und Herzinfarkt?

Rheuma – der Grund für Schlaganfall und Herzinfarkt? Entzündliche Rheumaerkrankungen treten nicht ausschließlich in den Gelenken auf. Studien zufolge erhöht sich durch die Entzündungsreaktionen im Körper der Rheumapatienten auch das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Was ist Rheuma? Als Rheuma werden umgangssprachlich zahlreiche chronisch-entzündliche, insbesondere die Gelenke betreffende Krankheitsbilder bezeichnet. In der Rheumatologie sind mehr als 100 verschiedene rheumatische Krankheiten bekannt. Diese können auch die Haut, das Nervensystem oder innere Organe betreffen. Je nach Krankheitsbild werden rheumatische Erkrankungen in vier

Übergewicht – Volkskrankheit Nummer 1

Übergewicht – Volkskrankheit Nummer 1 Übergewicht zählt zu den typischen Zivilisationskrankheiten und breitet sich in Industrie- und Schwellenländern epidemieartig aus. In Deutschland gelten rund die Hälfte aller Frauen und fast zwei Drittel aller Männer als übergewichtig. Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO bedeutet das, dass ihr Body-Mass-Index (BMI) größer als 25 ist. Um den BMI zu bestimmen, wird die Körpergröße (in cm) quadriert und durch das aktuelle Körpergewicht (in kg) geteilt. Übergewicht im engeren Sinn liegt bei einem Wert zwischen 25 und 30

Borreliose bekommt man von Zecken

Borreliose bekommt man von Zecken Endlich ist der Frühling da – und mit ihm auch die Hauptüberträger der Borrelien, die Zecken. Die kleinen Blutsauger lauern im hohen Gras, in Hecken, in Büschen und in Waldgebieten. Borreliose ist keine Erkrankung der Neuzeit. Dies bestätigten erst kürzlich Untersuchungen an der 5400 Jahre alten Gletschermumie Ötzi. Bei dem Mann aus dem Eis konnten durch eine moderne Methode der DNA-Sequenzierung Erreger dieser Infektionskrankheit nachgewiesen werden. Wie verbreitet die Borreliose damals war und welche Folgen die Infektion