Gynäkologie

Zystoskopie – Untersuchungen der Harnröhre

Zystoskopie – Untersuchungen der Harnröhre Unter Zystoskopie versteht man eine Untersuchung, bei der dem Patienten ein starres oder flexibles Endoskop in die Harnöhre eingeführt wird. Ein Endoskop ist ein dünner, fester oder flexibler Schlauch, an dem eine kleine Zange befestigt ist. Mit der kann der Arzt während der Untersuchung Gewebsproben entnehmen. Diese nennt man Biopsie und sie wird dann im Labor auf krankhafte Veränderungen untersucht. Das Endoskop verfügt auch über eine Minikamera und einer Lampe. So kann der Arzt auf einem Bildschirm

Regelschmerzen der Frau

Regelschmerzen der Frau Regelschmerzen, die den wissenschaftlichen Namen Dysmenorrhoe tragen, sind sehr viel weiter verbreitet, als viele Menschen glauben. Meist sind es vor allem junge Frauen, die unter diesen Beschwerden während der Menstruation leiden. Aber auch bei Frauen, die gerade eine Geburt hinter sich haben oder deren Wechseljahre bald einsetzen, werden Regelschmerzen wahrscheinlicher. Außerdem gibt es auch verschiedene Faktoren, die Regelschmerzen begünstigen. Normalerweise entstehen Regelschmerzen ganz einfach dann, wenn die Kontraktionen der Gebärmutter, die stattfinden, um die Schleimhaut vollständig abzulösen, zu stark

Eierstockkrebs – eine unterschätzte Erkrankung

Eierstockkrebs – eine unterschätzte Erkrankung Eierstockkrebs ist eine seltene, aber sehr gefährliche Tumorerkrankung. Rund 7200 Frauen erhalten pro Jahr in Deutschland diese Diagnose – häufig erst, wenn der Krebs bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 69 Jahren. Generell steigt das Risiko für Eierstockkrebs mit dem Alter an, Frauen unter 45 Jahren sind selten betroffen. Als weitere Risikofaktoren gelten starkes Übergewicht und Hormonersatztherapien während der Wechseljahre. Wie bei Brustkrebs spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle, weshalb die

Die Pubertät aus medizinischer Sicht

Die Pubertät aus medizinischer Sicht Der Begriff Pubertät bezeichnet die Ausbildung der Geschlechtsreife bei Jungen und Mädchen. Dieser Abschnitt des Lebens beginnt, wenn die Hirnanhangdrüse vermehrt das Hormon Gonadotropin ausschüttet, was verschiedene Organe zur Produktion von Sexualhormonen angeregt. Dabei werden beim männlichen Jugendlichen vorwiegend Testosteron und bei Mädchen Östrogene produziert. In der Folge finden zahlreiche und umfangreiche Veränderungen im Körper statt. Für gewöhnlich setzt die Pubertät bei Mädchen bereits ab dem zehnten Lebensjahr ein und dauert an, bis sie etwa 18 Jahre

Harninkontinenz und Harnwegsinfekt

Harninkontinenz und Harnwegsinfekt Harninkontinenz ist unwillkürlicher Harnabgang (häufig bei älteren Menschen). Durch Impulse aus Mittel- und Großhirn kann der Miktionsreflex willentlich unterdrückt werden. An dieser Hemmung ist nicht nur der untere Sphinkter (Beckenboden) beteiligt, sondern auch sympathische Faser aus dem Lumbalmark, die die Blasenmuskulatur erschlaffen lassen und den Tonus des oberen Ringmuskels steigern. Harninkontinenz kann man in den Griff bekommen Man unterscheidet unter den folgenden Inkontinenz Formen: Stressinkontinenz (auch Belastungsinkontinenz genannt) Überlaufinkontinenz Dranginkontinenz Neurogene Inkontinenz Reflexinkontinenz Genauere Informationen erhalten Sie auf unserer

Myom – Auswirkungen und Komplikationen

Myom – Auswirkungen und Komplikationen Ein vom Arzt festgestelltes Myom ist eine Diagnose, die vielen Frauen Angst macht. Doch Grund zur Panik besteht bei diesen gutartigen Wucherungen in der Gebärmutter nicht. Meist werden Myome zufällig entdeckt, da die betroffenen Frauen keine Symptome verspüren. Myome entstehen in der Muskelschicht (Myometrium) der Gebärmutter. Schätzungsweise sind etwa 30 Prozent aller Frauen jenseits des dreißigsten Lebensjahrs von einem Myom betroffen. Die Wucherungen stellen die häufigsten gutartigen Tumore im Bereich des weiblichen Genitaltraktes dar. Weniger als 0,5

Gebärmutterhalskrebs – heilbar bei Früherkennung

Gebärmutterhalskrebs – heilbar bei Früherkennung In Deutschland erhalten rund 5000 Frauen pro Jahr die Diagnose Gebärmutterhalskrebs – fast ein Drittel von ihnen stirbt letztlich daran. Vor dreißig Jahren forderte das Zervixkarzinom hierzulande sogar noch doppelt so viele Todesopfer. Die deutliche Senkung der Mortalität ist vor allem auf verbesserte Früherkennungsuntersuchungen zurückzuführen. Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs werden heute sogar häufiger als früher festgestellt, können aber bei rechtzeitiger Diagnose gut behandelt werden. Seit einigen Jahren weiß man, dass ein Großteil der Erkrankungen durch humane Papillomviren (HPV-Viren) vom Typ

Scheidenkrebs

Scheidenkrebs Scheidenkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung der Vagina. Die Krankheit wird auch als Vaginalkarzinom bezeichnet und tritt vergleichsweise selten auf. Nur 1-2 % aller Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane sind in der Scheide lokalisiert. Betroffen sind vor allem ältere Frauen über 60 Jahren. Rund 90 % der primären Vaginalkarzinome gehen als sogenannte Plattenepithelkarzinome aus der obersten Schleimhautschicht der Scheide hervor. Seltener entarten Drüsenzellen oder Pigmentzellen. Manchmal entsteht der Tumor auch gar nicht initial in der Scheide, sondern wird durch Metastasen aus Nachbarorganen wie

Unfruchtbarkeit bei Mann und Frau

Unfruchtbarkeit bei Mann und Frau Etwa jedes fünfte bis sechste Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos. Dabei sind oftmals ein fehlender Eisprung, zu wenige oder zu schwache Spermien, aber auch Fehler in der Lebensführung Grund für die ausbleibende Schwangerschaft. Ob die nicht stattfindende Befruchtung der weiblichen Eizelle beim Mann oder bei der Frau begründet oder sie physiologisch oder pathologisch bedingt ist, können umfangreiche Spezialuntersuchungen ermitteln. So kann teilweise mit Hilfe einer gezielten Therapie eine Schwangerschaft herbeigeführt oder eine künstliche Befruchtung vorgenommen werden.

Verhütung schützt nicht nur vor Schwangerschaft

Verhütung schützt nicht nur vor Schwangerschaft Sex ist gesund, macht glücklich und hilft gegen Stress. Um einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen und um sich vor Krankheiten zu schützen, müssen die Sexualpartner auf die richtige Verhütung achten. Es gibt viele Gründe, warum gerade der aktuelle Lebensabschnitt nicht der geeignete Zeitpunkt für Nachwuchs ist: Schule, Beruf, kein fester Partner, zu jung, zu alt oder die Familienplanung ist bereits abgeschlossen. Niemand möchte leichtfertig ein Kind in die Welt setzen, wenn er mental und materiell noch nicht

Mammografie – wie sinnvoll ist das Reihen-Screening?

Mammografie – wie sinnvoll ist das Reihen-Screening? In Deutschland haben Frauen, die keiner Risikogruppe angehören, zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr die Möglichkeit, sich im Rahmen des Mammografie-Screenings alle zwei Jahre untersuchen zu lassen. Frauen, die aufgrund bestimmter Faktoren (Brustkrebsdiagnose im engeren Verwandtenkreis, vorausgehende Brustkrebserkrankungen) zu Risikogruppen gehören, sollten bereits früher und jährlich untersucht werden. Bei der Mammografie handelt es sich um ein sogenanntes „bildgebendes Verfahren“. Die Röntgenaufnahme der Brust erfolgt zumeist aus zwei verschiedenen Richtungen. Dazu wird zunächst die eine, dann

Wechseljahre – weniger schlimm als ihr Ruf

Wechseljahre – weniger schlimm als ihr Ruf Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen – das sind die Hauptprobleme, mit denen viele Frauen in den Wechseljahren zu kämpfen haben. Was geschieht in den Wechseljahren? Die Wechseljahre sind eine ganz normale Lebensphase, die jede Frau irgendwann durchlebt. In dieser Zeit kommt es zu einer Veränderung der Konzentrationen von Geschlechtshormonen, vor allem der Östrogene und des Follikel stimulierenden Hormons (FSH). Durch dieses Ungleichgewicht der Hormone können typische Wechseljahrebeschwerden wie Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Nervosität und depressive Verstimmungen hervorgerufen

Die Fehlgeburt – ein trauriges und zugleich häufiges Ereignis

Die Fehlgeburt – ein trauriges und zugleich häufiges Ereignis Eine Fehlgeburt ist eine schmerzliche Erfahrung, die fast jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben durchstehen muss. Klinisch definiert ist die Fehlgeburt (fachsprachlich: der Abort) als vorzeitige Beendigung einer Schwangerschaft, bei der eine noch nicht 500 Gramm wiegende Leibesfrucht zugrunde geht. Erfolgt die Fehlgeburt vor der 16. Schwangerschaftswoche, spricht man von einem sogenannten Frühabort, danach von einem Spätabort. Wenn das Gewicht des toten Fötus über 500 Gramm liegt, was normalerweise etwa ab

Blasenentzündung – eine typische Frauenkrankheit

Blasenentzündung – eine typische Frauenkrankheit Blasenentzündung ist eine weitere typische Frauenkrankheit. Zwischen 50 bis 70 Prozent aller erwachsenen Frauen leiden mindestens einmal unter einer Infektion der Harnwege. Bei rund einem Drittel der Frauen treten die Harnwegsinfekte regelmäßig auf. Eine Blasenentzündung sollte richtig auskuriert werden Die Ursache für diese Beschwerden lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass durch die kürzere Harnröhre einer Frau Bakterien schneller in die Blase gelangen können. Harnröhre und Darmöffnung liegen ebenfalls sehr dicht nebeneinander, so dass Darmerreger auf schnellem

Regelblutung – unvermeidbar und notwendig

Regelblutung – unvermeidbar und notwendig Wenn eine Frau im gebärfähigen Alter nicht schwanger ist, hat sie im Normalfall eine regelmäßige Monatsblutung. Es werden verschiedene Begriffe für diesen Vorgang benutzt: Menstruation, Periode, Monatsblutung, Regelblutung oder Regel und Menses sind gebräuchliche Begriffe. Manchmal ist auch nur von „den Tagen“ die Rede. Als Faustregel gilt, dass die Monatsblutung bei Frauen alle 28 Tage eintritt. Der Menstruationszyklus wird von Hormonen gesteuert. Deshalb sind nicht bei allen Frauen die zeitlichen Abläufe des Menstruationszyklus genau identisch. Der normale

Die Pille – Verhütung mit Hormonen

Die Pille – Verhütung mit Hormonen Die Antibabypille, die in den USA 1960 und in Europa 1961 eingeführt wurde, zählt zu den am häufigsten eingesetzten Mitteln zur Empfängnisverhütung. Unter den hormonellen Verhütungsmitteln nimmt sie den ersten Platz ein. Die Hormonpräparate, die es in unterschiedlicher Dosierung und Zusammensetzung gibt, enthalten als Wirkstoffe die Hormone Östrogen und Gestagen. Wurden die hormonellen Komponenten in der Vergangenheit stärker dosiert, sind die Dosen heute gerade so hoch, dass die Wirkung der Pille gewährleistet ist. Die Einnahme des