Vanadium

Vanadium zählt zu den Spurenelementen. Allerdings ist es bisher nicht ganz klar, ob man dieses Element zu essenziellen zählen sollte. Fakt ist jedoch, dass Vanadium für Zell- und Knochenwachstum eine wichtige Rolle spielt. Vanadium ist außerdem für die Funktion von verschiedenen Enzymen im menschlichen Organismus zuständig, bzw. unterstützt Vanadium die Enzyme in deren Funktion.

Vanadium

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Aufgenommen wird Vanadium im Dünndarm aus der täglichen Nahrung. Im menschlichen Körper befindet sich etwa 100µg Vanadium. Es ist anzunehmen, dass sich das Element überwiegend in den Knochen und in den Zellen befindet. Über die tägliche Nahrung nimmt man in der Regel etwa 30µg Vanadium auf, eventuell auch etwas weniger. Die Wirkung von Vanadium im Körper wurde an Tieren erforscht. Den Studien zur Folge ist Vanadium an bestimmten Stoffwechselvorgängen beteiligt, fördert das Wachstum, und ist bei der Blutzuckersenkung beteiligt. Mangelerscheinungen wurden bei Menschen bisher nicht festgestellt.

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Fluor

Fluor ist eines der Spurenelemente, die wir mit der täglichen Nahrung zu uns nehmen müssen. Insbesondere für Knochen und Zähne ist Fluor wichtig. Allerdings wird dem Körper Fluor in Form von Fluorid zugeführt. Die Aufnahme erfolgt, wie bei vielen Vitaminen und Mineralstoffen, über den Dünndarm. Störungen im Magen-Darm-Bereich können also die Aufnahme negativ beeinflussen, oder gar verhindern.

Fluor

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Fluormangel zieht vor allem Kariesanfälligkeit nach sich. Es ist relativ schwierig, Fluorid mit der Nahrung in ausreichender Menge aufzunehmen. Deshalb ist eine zusätzliche Versorgung empfehlenswert. Hierfür kommen beispielsweise fluoridhaltige Zahnpasten infrage. Fluor erfüllt im Körper viele wichtige Aufgaben. Zu den wichtigsten Funktionen zählen der Aufbau von Knochen und Zähnen, sowie die Aufgabe, diese auch fest und stabil zu halten. Im menschlichen Körper befindet sich etwa 2-6 Gramm Fluorid. Etwa 95% davon in den Knochen und im Zahnschmelz. Der Rest befindet sich teilweise in den Haaren, in den Nägel und der Haut. Eine ausreichende Versorgung mit Fluor sorgt für gesunde Zähne und für stabile Knochen.

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Molybdän

Molybdän zählt zu den essenziellen Spurenelementen und muss dem Körper täglich über die Nahrung zugeführt werden. Seit 1953 weiß man, dass Molybdän als Spurenelement für den Körper überaus wichtig ist. Molybdän ist für eine Reihe wichtiger Aufgaben im Körper zuständig und somit unverzichtbar. Molybdän ist, wie viele andere Mineralstoffe und Spurenelemente Bestandteil vieler Enzyme.

Molybdän

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In seiner Funktion, als Bestandteil einiger Enzyme sorgt Molybdän dafür, dass sich im Körper Harnsäure bildet, was ein Abbauprodukt unseres Stoffwechsels ist. Molybdän ist für einige Stoffwechselvorgänge im Körper verantwortlich. Molybdän wird aus der Nahrung über den Dünndarm aufgenommen. Für Mangelerscheinungen können also Störungen des Magen-Darm-Traktes als Ursache in Betracht gezogen werden, wobei die Aufnahme gestört ist. Molybdän ist auch für unser Immunsystem sehr wichtig, denn es hat eine bakteriostatische Wirkung, was so viel heißt, Molybdän hemmt das Wachstum bestimmter Bakterienarten. Zu den weiteren Aufgaben von Molybdän zählt auch die Beteiligung an der Herstellung von Erbsubstanzen DNS und RNS. Etwa 8-10mg Molybdän befindet sich im menschlichen Körper. Der empfohlene Tagesbedarf lässt sich über die normale Ernährung decken. Mangelerscheinungen sind daher äußerst selten.

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Mangan in der Ernährung

Mangan ist ein essenzielles Spurenelement, das dem Körper mit der täglichen Nahrung zugeführt werden muss. Dass Mangan für zahlreiche wichtige Funktionen im Körper unverzichtbar ist, ist erst seit 1958 bekannt. Im menschlichen Körper befindet sich Mangan in einer Konzentration von 10-20mg, seltener 40mg. Etwa ein viertel dieser Menge ist in den Knochen eingelagert.

Mangan

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Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren weisen auch eine relativ hohe Mangankonzentration auf. Die Aufnahme aus der Nahrung erfolgt, wie in den meisten Fällen, aus dem Dünndarm. Mangan erfüllt zahlreiche lebenswichtige Funktionen im Körper. Neben der Bildung von Melanin und Dopamin, ist Mangan auch am Aufbau von Bindegewebe, an der Produktion von körpereigenen Eiweißen und an der Bildung von Harnstoff maßgeblich beteiligt. Außerdem ist Mangan wichtiger Bestandteil von zahlreichen Enzymen und beteiligt somit an zahlreichen Funktionen im Körper, so auch an der Bildung von Schilddrüsen- und Sexualhormonen. Manganmangel ist bei Menschen fast schon ein unbekanntes Phänomen, da bei einer gesunden Ernährung einfach nicht mit Manganmangel zu rechnen ist. Ebenso ist das Risiko einer Manganvergiftung äußerst gering.

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Kupfer

Wenn man das Wort Kupfer hört, denkt man unweigerlich an Rohrleitungen, Münzen und andere technische Dinge, dabei vergisst man schon leicht, wie wichtig Kupfer für unseren Körper und für unseren Organismus ist. Kupfer ist neben Eisen und Zink das drittwichtigste essenzielle Spurenelement. Kupfer muss, wie alle anderen Spurenelemente auch, täglich mit der Nahrung aufgenommen werden, denn der Körper ist nicht in der Lage, Kupfer selbst herzustellen.

Kupfer

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Zusammen mit Zink bietet Kupfer eine vage Hoffnung für Alzheimer-Patienten. Kupfer erfüllt eine Reihe wichtige Aufgaben im Körper. Das Element ist an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt, außerdem ist Kupfer Bestandteil vieler Enzyme. In einem erwachsenen menschlichen Körper befindet sich etwa 100mg Kupfer, überwiegend im Skelett, Gehirn und in den inneren Organen (z.B. Leber). Kupfer ist des Weiteren für das zentrale Nervensystem, bzw. dessen Funktion unverzichtbar, auch der Pigmentstoffwechsel funktioniert ohne Kupfer nicht einwandfrei. Haut und Haare profitieren von einer optimalen Kupferversorgung. Außerdem schützt Kupfer vor so genannten freien Radikalen, unterstützt das körpereigene Immunsystem und ist an entzündungshemmenden Vorgängen im Körper aktiv beteiligt.

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Selen

Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das man mit der täglichen Nahrung aufnehmen muss. Selen kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden, auch in der Natur kommt Selen in seiner reinen Form nur äußerst selten vor, vielmehr in Verbindung mit Schwefel. Im Körper kommt Selen überwiegend in den Nieren, in der Leber, der Muskulatur und im Skelett vor.

Selen

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Selen erfüllt im Körper zahlreiche wichtige Aufgaben. Dabei ist Selen nicht nur Bestandteil vieler Enzyme, sondern ist an der Entgiftung des Körpers maßgeblich beteiligt. Auch, wenn der Körper nur geringste Mengen von Selen benötigt, so ist die regelmäßige Zufuhr überaus wichtig. Selen ist neben der Entgiftung auch für unser Immunsystem und den Stoffwechsel unverzichtbar. Selen unterstützt unseren Körper in seiner Widerstandskraft gegenüber Umwelteinflüssen, Stress und Krankheiten. Selen werden wahre Wunderkräfte zugeschrieben, wenn es um den Kampf gegen Krebs geht. Unsere Nahrungsmittel sind relativ arm an Selen, deshalb ist es empfehlenswert, zusätzlich Fertigpräparate einzunehmen, allerdings nicht ohne vorher die Einwilligung eines Arztes eingeholt zu haben. Selenmangel ist in Deutschland und in vielen weiteren Industrieländern keine Seltenheit.

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Chrom

Chrom ist ein essentielles Spurenelement, das dem Körper täglich mit der Nahrung zugeführt werden muss, da der Körper es nicht selbst herstellen kann. Chrom erfüllt äußerst wichtige Aufgaben im Körper, insbesondere Diabetiker profitieren von diesem Spurenelement, denn Chrom ist für die Funktion des Bauchspeicheldrüsenhormons Insulin zuständig.

Chrom

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Chrom unterstützt Insulin dabei, den Blutzuckerspiegel zu senken. Weitere Aufgaben liegen im Bereich des Stoffwechsels. Außerdem unterstützt Chrom die Schilddrüsenfunktion und die Produktion körpereigener Eiweiße. Für die Erhaltung von Hornhaut und Augenlinse ist Chrom ebenfalls unverzichtbar. Chrom kommt im menschlichen Körper vor allem in der Leber, Milz, in den Knochen und im Fett vor. Nach langjähriger Einnahme wird Chrom im Herz, in den Nieren, aber auch in den Muskeln eingelagert. Chrommangel an sich ist ein recht seltenes Phänomen. Bei gesunden Menschen kommt er in der Regel nicht vor. Dasselbe gilt auch für eine Überversorgung mit Chrom. Unter gewöhnlichen Umständen und im Rahmen der Ernährung ist eine Chromvergiftung nicht möglich. Allerdings können andere Umstände eine Chromvergiftung hervorrufen, doch dazu später mehr.

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Zink für die Abwehrkräfte

Zink ist ein essentielles Spurenelement, das der Körper nicht selbst herstellen kann. Aus diesem Grund muss Zink dem Körper mit der täglichen Nahrung zugeführt werden. Ohne Zink ist alles nix – sagt man, und diese Behauptung ist richtiger, als man zunächst denkt. Zink ist für zahlreiche Aufgaben im Körper zuständig.

Zink

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Zink ist im Körper in relativ hoher Konzentration vorhanden. Nur von Eisen ist mehr im Körper zu finden. Zink ist vor allem für den Zellstoffwechsel absolut unverzichtbar. An den Funktionen von etwa 300 Enzymen des Zellstoffwechsels ist Zink maßgeblich beteiligt. Zink ist Bestandteil von rund 50 Enzymen. Auch am Stoffwechsel an sich ist Zink stark beteiligt. So zum Beispiel für den Abbau und Herstellung von bestimmten Stoffen, wie Eiweiße, Lipide, und Kohlenhydrate ist Zink sehr wichtig. Durch diese Stoffwechselprozesse beteiligt sich Zink maßgeblich an Zellwachstum, begünstigt die Gesundheit von Haaren, Nägel, Haut, und Augen. Außerdem ist Zink für unser Immunsystem unerlässlich, auch im Basen-Säuren-Haushalt des Blutes hat Zink ein Wörtchen mitzureden. Zink hat zudem Einfluss auf viele Hormone im Körper. Darunter sind Insulin, Sexualhormone, Wachstumshormone und die Schilddrüsenhormone unbedingt erwähnenswert. Auch sorgt Zink für unsere Geschmackswahrnehmung.

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Jod

Jod ist eines der essentiellen Spurenelemente, die man mit der täglichen Nahrung aufnehmen muss. Man könnte aber „sollte“ schreiben, denn die tatsächliche Aufnahme liegt in der Regel deutlich unter dem empfohlenen Tagesbedarf. Jod ist vor allem für eine einwandfreie Funktion der Schilddrüse unverzichtbar. Jod wird benötigt, um die wichtigen Schilddrüsenhormone überhaupt bilden zu können.

Jod

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Da die Hormone der Schilddrüse für zahlreiche Vorgänge im Körper verantwortlich sind, ist Jod unabdingbar. Die Schilddrüsenhormone beteiligen sich nicht nur am Stoffwechsel und bei der Regulierung des Kreislaufs, sondern sind auch für die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen überaus wichtig. Bei Frauen sind Jod und Schilddrüsenhormone nicht nur bei der Fruchtbarkeit behilflich, sondern auch bei der Entwicklung des Kindes in der Gebärmutter. Für das seelische Gleichgewicht ist Jod aber ebenso unverzichtbar.

Jod ist in jedem Alter überaus wichtig. Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Menschen über 70. Die intellektuelle Leistungsfähigkeit ist eng mit dem Spurenelement Jod verknüpft, ebenso die Entwicklung von Gehirn und Körper allgemein. Jodmangel ist weltweit ein großes Problem, wobei einige Länder weniger davon betroffen sind, als andere. Jod, in seiner radioaktiven Form wird zur Behandlung von Schilddrüsenüberfunktion und Schilddrüsenkrebs eingesetzt. Auch kennt man Jod als Desinfektionsmittel aus der Medizin, insbesondere vor Operationen. In der Allgemeinheit etwas weniger bekannt ist die Verwendung von Jod als Kontrastmittel für Röntgenuntersuchungen. Etwa 10-15mg Jod befindet sich im menschlichen Körper, rund 70% dieser Menge in der Schilddrüse.

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Eisen – der tägliche Bedarf

Eisen zählt zu den Spurenelementen, die der Körper unbedingt benötigt. Als essentieller Stoff, muss Eisen mit der täglichen Nahrung zugeführt werden. Der Körper selbst ist nicht in der Lage, Eisen zu produzieren. Im menschlichen Körper befindet sich etwa 2-4g Eisen, davon ein Großteil im roten Blutfarbstoff, Hämoglobin.

Eisen

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Eisen erfüllt im Körper mehrere Funktionen. Eisen ist vor allem für unser Blut unverzichtbar. Hämoglobin ist für den Sauerstofftransport im Blut zuständig. Doch ohne Eisen wäre dies nicht möglich, denn Eisen sorgt dafür, dass der Sauerstoff ans Hämoglobin gebunden wird. Eisen ist jedoch auch für unser Immunsystem sehr wichtig. Außerdem befindet sich Eisen auch im roten Muskelfarbstoff Myoglobin. Hier wird Sauerstoff gespeichert, das mit dem Blut, mithilfe von Eisen zu den Muskeln transportiert wurde. Eine abwechslungsreiche Ernährung bietet die Möglichkeit, Eisen in ausreichender Menge aufzunehmen. Natürlich gibt es bestimmte Umstände, wo der Bedarf etwas erhöht ist. Eisenmangel führt zum Blutarmut (Anämie).

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Spurenelemente für den Menschen

Spurenelemente gehören zwar zu den Mineralstoffen, doch der Körper benötigt davon nur winzige Mengen. Nichtsdestotrotz zählen die Spurenelemente auch zu den essentiellen Stoffen, die wir mit unserer Nahrung zu uns nehmen müssen. Der Grund hierfür ist, dass der Körper nicht in der Lage ist, diese Stoffe selbst herzustellen, bzw. zu produzieren.

Spurenelemente

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Spurenelemente spielen, wie auch Mineralstoffe, äußerst wichtige Rollen im Körper. Ein Zuwenig an Spurenelementen kann zu Mangelerscheinungen führen. Dies verhält sich ähnlich, wie mit den Vitaminen und den Mineralstoffen. Auf der anderen Seite kann jedoch ein Zuviel an bestimmten Spurenelementen auch Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung passiert meist weder das eine, noch das andere. Menschen, mit einem normalen Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen können diesen Bedarf mit der täglichen Nahrung mühelos decken. Bei Sportlern, Schwangeren, und Menschen, die an chronischen Erkrankungen leiden, besteht jedoch häufig ein erhöhter Bedarf. Um diesen zu decken, kann es sinnvoll sein, auf Nahrungsergänzungsmittel, bzw. auf Fertigpräparate zurückzugreifen. Ob diese auch wirklich notwendig ist, sollte im Vorfeld – also auf jeden Fall vor der Einnahme – durch einen Arzt abgeklärt werden. Mittels einer Blutuntersuchung kann relativ leicht festgestellt werden, welche Stoffe in welcher Konzentration vorhanden sind. So lassen sich erhöhter Bedarf und auch ein eventuell bestehender Mangel feststellen.

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Natrium in der Ernährung

Natrium ist einer der Mineralstoffe, die für den Körper unverzichtbar sind. Vor allem für den extrazellulären Raum ist Natrium überaus wichtig. Natrium ist Bestandsteil von Speise-, bzw. Kochsalz, zusammen mit Chlorid. Außerhalb der Zellen ist Natrium um etwa 15fach höher, als in den Zellen, also im interzellulären Raum.

Natrium

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Dabei steht der Großteil von Natrium als Reserve zur Verfügung. Dies ist unbedingt notwendig, denn durch körperliche Aktivitäten ein guter Teil von Natrium verloren geht. So zum Beispiel beim Schwitzen. Auch ist Natriumverlust bei Erbrechen und Durchfall gegeben. In der Regel gelangt Natrium durch den Verzehr von Speisesalz in den Körper. Durch die tägliche Nahrung nimmt man etwa die 5- bis 6-fache Menge des Tagesbedarfs an Natrium zu sich, somit ist ein Mangel nur selten gegeben. Natrium ist für einige wichtige Funktionen im Körper verantwortlich. Seine wichtigste Aufgabe besteht jedoch in der Regulierung des Wasserhaushalts im Körper. Eine weitere wichtige Aufgabe besteht in der Regulierung des Säuren-Basen-Haushalts des Blutes. Natrium ist ein Mineralstoff, der zudem auch für die Aktivierung bestimmter Enzyme unabdingbar ist. Weitere wichtige Aufgaben erfüllt Natrium in der Impulsübertragung in Nerven und Muskelzellen. Für die Muskelkontraktion (auch die des Herzmuskels ) spielt Natrium eine entscheidende Rolle.

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Kalium

Kalium ist einer der Mineralstoffe, die zu den essentiellen Stoffen zählen, das heißt, Kalium muss über die tägliche Nahrung aufgenommen werden, da der Körper den Stoff nicht selbst herstellen kann. Im Körper befindet sich je nach Geschlecht etwa 100g (Frauen) und etwa 150g (Männer) Kalium. Der größte Teil dieser Menge befindet sich in den Inneren der Zellen, nur etwa 2% außerhalb der Zellen.

Kalium

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Kalium ist sehr wichtig für bestimmte Körper- und Zellfunktionen. Kalium benötigt einen Mitspieler, um seine Aufgaben richtig erfüllen zu können. Dieser Mitspieler ist Natrium. Kalium ist in erster Linie für die Impulsübertragung am Nerven- und Muskelzellen verantwortlich. Die Kaliumkonzentration ist im Körper sehr eng kalkuliert. So können bereits geringe Konzentrationsschwankungen nach unten, oder nach oben Störungen in der Impulsübertragung nach sich ziehen. Für die Regulierung der Kaliumwerte ist das Hormon Aldosteron zuständig. Wird dem Körper zu viel Kalium zugeführt und somit die Konzentration erhöht, wird eine höhere Menge an Aldosteron ausgeschüttet, um den Überschuss aufzufangen. Dabei werden bestimmte Nierenfunktionen angekurbelt, so, dass mehr Kalium ausgeschieden werden kann. Im umgekehrten Fall, also bei einer geringeren Kaliumkonzentration wird weniger Aldosteron ausgeschüttet und die Kaliumausscheidung über die Nieren wird gedrosselt. Neben der Impulsübertragung ist Kalium für den Wasserhaushalt im Körper zuständig. Auch die Herstellung von Eiweißen, sowie der Abbau von Kohlenhydraten werden mithilfe von Kalium geregelt.

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Phosphor und Phosphormangel

Phosphor ist einer der Mineralstoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Im menschlichen Körper befindet sich Phosphor in Form von Phosphaten. Am höchsten ist die Konzentration in den Knochen und den Zähnen, hier ist Phosphor eingelagert. Nur ein relativ geringer Teil befindet sich im Körpergewebe und Blut. Etwa 700mg Phosphor enthält der Körper.

Phosphor

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Der Tagesbedarf lässt sich in der Regel mit der täglichen Nahrung decken, vorausgesetzt, man achtet auch eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Einseitige Ernährungsgewohnheiten bergen das Risiko in sich, sich vitamin-, und mineralstoffarm zu ernähren. Somit wären Mangelerscheinungen vorprogrammiert. Phosphor erfüllt eine Reihe an Aufgaben im menschlichen Körper. Zum einen dient Phosphor zum Aufbau von Knochen und Zähnen, wobei hier ein Zusammenspiel von Kalzium und Phosphor notwendig sind. Diese beiden Elemente sorgen dafür, dass unsere Knochen und Zähne hart und stabil sind. Auch in den Zellen selbst erfüllen Phosphate viele Aufgaben. Für den Energiestoffwechsel ist Phosphor unverzichtbar, ebenso für die Erbsubstanz, für die Wirkung von Hormonen und ist außerdem verantwortlich für den Säuren-Basen-Haushalt des Blutes.

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Magnesium in der Ernährung

Magnesium ist einer der Mineralstoffe, die man mit der Nahrung dem Körper täglich zuführen muss. Magnesium kann vom Körper nicht hergestellt, bzw. produziert werden. In den meisten Fällen ist es problemlos möglich, den täglichen Bedarf an Magnesium über die Nahrung aufzunehmen. Magnesium erfüllt wichtige Aufgaben im Körper und ist in relativ großer Konzentration vorhanden.

Magnesium

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Die Konzentration liegt bei etwa 20mg, davon etwas mehr als die Hälfte in den Knochen. Vom Rest befindet sich ein Großteil im Körpergewebe, nur ein sehr geringer Anteil im Blut. Die wichtigste Aufgabe von Magnesium ist die Beteiligung am Knochenaufbau und die Funktion der Muskeln. Als Coenzym ist Magnesium am Stoffwechsel maßgeblich beteiligt. Weitere Aufgaben finden sich im Energiestoffwechsel, in der Herstellung von Eiweißen, für die Herstellung von Nukleinsäuren (Erbsubstanz), sowie die Erregungsleitung des Nervensystems, hiermit ist die Muskelfunktion eng verknüpft.

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Kalzium (Calcium)

Kalzium zählt zu den Mineralstoffen. Dabei handelt es sich um einen essentiellen Stoff, den der Körper nicht selbst herstellen kann, daher dieser mit der Nahrung zugeführt werden muss. Kalzium ist im menschlichen Körper in einer relativ großen Konzentration vorhanden. Vor allem in den Zähnen und Knochen befindet sich viel Kalzium.

Kalzium

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In etwa macht die Kalziumkonzentration 10% der gesamten Körpermasse aus. In der Regel nimmt man mit der Nahrung genügend Kalzium zu sich. Vor allem Milch, und Milchprodukte zählen zu den wichtigsten Kalziumlieferanten. Kalzium erfüllt eine Menge wichtige Aufgaben im Körper. Zum einen ist der Mineralstoff maßgeblich am Aufbau und an der Erhaltung von Knochen und Zähnen beteiligt. Doch diese sind nicht die einzigen Aufgaben. Kalzium ist für die Blutgerinnung, für die Herz-, Nieren- und Lungenfunktion unverzichtbar. Des Weiteren beteiligt sich Kalzium auch an der Erhaltung der Funktionen von Muskeln und Nerven.

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Mineralstoffe

Mineralstoffe sind für den Körper unverzichtbar. Sie sind essentielle Stoffe, die man zusammen mit der Nahrung aufnehmen muss, da diese vom Körper selbst nicht hergestellt, oder gebildet werden können. Bei den Mineralstoffen werden grundsätzlich zwei Unterschiede gemacht. Zum einen spricht man von Mengenelementen, die man allgemein als Mineralstoffe bezeichnen könnte, und zum anderen von Spurenelementen, die nur in sehr geringen Mengen benötigt werden. Bestes Beispiel sind Natrium und Jod.

Mineralstoffe

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Von Natrium können wir ohne Probleme (Salz) viel aufnehmen, ohne dass der Körper übermäßig darauf reagiert. Beim Jod sieht die Sache ganz anderes aus. Zwar ist Jod im Salz enthalten, aber nur in sehr geringen Mengen. Nehmen wir allerdings zu wenig Jod zu uns, kann es zu ernsthaften Erkrankungen der Schilddrüse kommen. Mineralstoffe haben, genau, wie Vitamine sehr wichtige Aufgaben im Körper.

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Omega-3-Fettsäuren – Bedeutung für die Gesundheit

Omega-3-Fettsäuren spielen für die dauerhafte Erhaltung der Gesundheit eine entscheidende Rolle. Trotz dieser Tatsache wird eine ausreichende Versorgung mit den lebensnotwendigen Fettsäuren von vielen vernachlässigt. Nachfolgend erfahren Sie warum eine Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren über die Ernährung unverzichtbar ist, wie Sie den Bedarf decken und welche positiven Effekte die Fettsäuren im Körper erzielen.

Wirkung von Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren zählen zu den essentiellen Nährstoffen, die der menschliche Organismus nicht selbstständig produzieren kann. Aus diesem Grund müssen die ungesättigten Fettsäuren von außen über die Nahrung dem Körper zur Verfügung gestellt werden. Omega-3-Fettsäuren verbessern die Fließfähigkeit von Blutkörperchen und halten Gefäße durch die Einlagerung in Zellmembranen elastisch. Das gesamte Herz-Kreislaufsystem wird positiv beeinflusst. Falls Sie konkret gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen möchten, sind Omega-3-Fettsäuren aus Fischölen empfehlenswert. Dessen positive Wirkungen konnten in Studien belegt werden. Makrele und Hering eignen sich besonders gut. Ergänzend dazu ist jedoch die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren durch pflanzliche Bestandteile elementar. Eine der Fettsäuren hat erhöhte Aufmerksamkeit verdient.

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Die basische Ernährung – Gesund und vitalisierend

Das Thema Ernährung wird in vielen Fachzeitschriften, Büchern und Foren diskutiert. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Ernährungsweisen, dass die Meinungen gleichermaßen vielseitig sind. Die Einen vertrauen auf die vegetarische Nahrung, die Anderen sind sich sicher, dass ein fleischloser Alltag ungesund ist und für die Nächsten ist eine Ernährung ohne Zusatzstoffe elementar. In diesem Zusammenhang stellt die basische Ernährung eine vorteilhafte Alternative dar. Was unter basischer Ernährung verstanden wird, lesen Sie nachfolgend.

Grundlegendes zur basischen Ernährung

Gesundes Gemüse als Bestandteil basischer Ernährung

Durch die moderne Ernährung leiden viele Menschen unter einer Übersäuerung. Schuld ist die Aufnahme von großen Mengen an säurebildenden Nahrungsmitteln. Eine chronische Übersäuerung kann zu chronischen Krankheiten führen, was das Überdenken der Essgewohnheiten notwendig macht. Bei der basischen Ernährung steht das gesunde Gleichgewicht des Organismus im Vordergrund. Dafür wird der Körper mit basischen leicht aufnehmbaren Mineralstoffen und allen erforderlichen Nähr- sowie Vitalstoffen versorgt. Um den Säure-Basen-Haushalt zu harmonisieren, wird auf sämtliche Nahrungsmittel verzichtet, die bei der herkömmlichen Ernährung zu sauren Stoffwechselrückständen führen. Die basische Ernährung soll den pH-Wert im gesamten Körper wieder auf ein gesundes Niveau bringen. Vitalität und Lebensfreude sind das Ergebnis. Die Alternativmedizin, wozu im Onlineportal unter www.fachbuch-schaper.de/humanmedizin.html weiterführende Fachbücher präsentiert werden, bezeichnet die basische Ernährung bereits seit rund 100 Jahren als heilend und gesundheitsfördernd.

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Gesunde oder ungesunde Fette? Fettsäuren als wichtiger Baustein

Fett gilt bei vielen als Dickmacher Nummer eins und wird bei Figurbewussten gern vom Ernährungsplan gestrichen. Fett ist jedoch nicht grundsätzlich gesundheitsschädigend. Der Körper benötigt Fettsäuren für die Produktion von Hormonen und den Aufbau von Zellmembranen. Unterschieden wird dabei jedoch grundlegend zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

Gesättigte Fettsäuren – so wenig wie möglich

Tierische Fette (in Fleisch- und Milchprodukten) sowie feste Pflanzenfette setzen sich vorwiegend aus gesättigten Fettsäuren zusammen. Sie verlangsamen den Stoffwechsel, weil sie sich in den Zellmembranen einlagern, und gelten als Risikofaktor für Rheuma und Entzündungen. Übermäßiger Konsum von gesättigten Fettsäuren lässt außerdem die Cholesterinwerte steigen und erhöht damit die Gefahr von Herzinfarkten und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Machen gesättigte Fettsäuren mehr als ein Viertel der Ernährung aus, gelten sie bereits als gesundheitsschädigend. Vor allem die sogenannten versteckten Fette in Backwaren, Süßigkeiten und Fertigprodukten werden häufig übersehen. Wer eine gesunde Ernährung und/oder eine Gewichtsreduktion anstrebt, sollte sich daher beispielsweise bei folgenden Lebensmitteln zurückhalten:

• Fette Fleisch- und Wurstwaren (z. B. Salami)
• Kartoffelchips & Co.
• Schokolade (helle und weiße)
• Fertigprodukte (z. B. Pizza)
• Schmalz und Schmalzgebäck
• Käse und Sahne

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Fingerfood Sushi – nur Modeessen oder auch gesund?

Sushi ist ein fester Bestandteil auf jeder asiatischen Speisekarte. Selten bietet ein chinesisches Restaurant nicht die in Algenblätter und Reis eingewickelten Meeresfrüchte oder auch das eingewickelte Gemüse an, die man sich jedoch auch vom vom Lieferdienst bringen lassen kann.Da stellt sich natürlich die Frage, ob die fernöstliche Spezialität einfach nur lecker ist, oder ob die Inhaltsstoffe sogar tatsächlich gesund sind.

Fingerfood

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Fettarm und reichhaltig: So geht Fingerfood richtig

Jetzt kommt der Clou: Sushi ist lecker und zugleich gesund. Die Speise ist besonders fettarm und der Körper erhält durch den integrierten Reis ein wichtiges Maß an Kohlenhydraten und Nährstoffen. Tatsächlich wird die japanische Spezialität sogar in diversen Diäten erwähnt, da sie kaum schädliche Fette enthält. Im Gegenteil. Der im traditionellen Sushi verarbeitete Fisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die das Herz stärken und dem Körper Gutes tun. Wer auf fischhaltiges Sushi verzichtet und stattdessen zu eingewickeltem Gemüse greift, erhält noch einen Zusatz an Vitaminen. Was vielfach ebenfalls nicht bekannt ist, betrifft die Algen, die im Sushi verwendet werden. Diese sind ungemein jodhaltig und können gerade Personen mit Schilddrüsenproblemen unterstützen, sofern die Erkrankung keine Jodunverträglichkeit mit einschließt.

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Insulin-Trennkost – Vor und Nachteile

Das Gewicht minimiert sich, ohne dass Sport oder ein ungemeiner Verzicht notwendig wird? Die zur Trennkost zählende Insulin-Diät verspricht das Abnehmen im Schlaf. Einfacher kann es doch gar nicht sein, um auf das gewünschte Gewicht zu kommen. Zumal die Diät noch nicht einmal den Verzicht vorschreibt, sondern das Essen.

Wie die Insulin-Trennkost funktioniert

Insulin-Trennkost

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Durch die Insulin-Trennkost soll der Fettzellenabbau angeregt werden. Da die Fettzellen ihre Arbeit aufnehmen, sobald der Insulinspiegel im Blut ansteigt, beinhaltet die Diät möglichst Lebensmittel, die einen niedrigen glykämischen Index aufweisen. Ist der Indexwert gering, steigt der Insulinspiegel nicht an und die Fettzellen nehmen ihre Arbeit nur im geringen Umfang auf. Doch nicht nur die Ernährung spielt eine Rolle, auch die Uhrzeiten, zu denen gewisse Lebensmittel verzehrt werden.

Nachteile der Insulin-Trennkost

Da sich die Lebensmittel am glykämischen Index ausrichten, werden meist nur einzelne Lebensmittel in den Tabellen aufgeführt. Mischmahlzeiten verändern jedoch das Zusammenspiel einzelner Lebensmittel, sodass sich die Insulinreaktion positiv und negativ verändern kann. Mischungen, die eiweißhaltige und kohlenhydratreiche Lebensmittel beinhalten, regen die Insulinreaktion beispielsweise stark an, sodass keine gewichtsreduzierende Wirkung entsteht. Sinnvoll ist es, jeweils das Hauptaugenmerk auf eine Nährstoffvariante zu setzen. So besteht eine Mahlzeit aus eiweißhaltigen Lebensmitteln, die nächste hingegen aus Kohlenhydraten.

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Gesunde Ernährung im Alter

Gerade die Pflegeversicherung hat es auch möglich gemacht, dass viel mehr alte Menschen in ihren eigenen vier Wänden ihren Lebensabend verbringen können, auch wenn sie nicht mehr alles im Haushalt selbst versorgen können. In vielen Fällen übernehmen Mitglieder der Familie ein Teil der Versorgung oder sogar die gesamte Pflege der Eltern oder alten, pflegebedürftigen Angehörigen.

Gesunde Ernährung im Alter

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Auch wenn die körperliche Pflege vielleicht von einem Pflegedienst übernommen wird, sorgen Angehörige oft zumindest für die Zubereitung des Essens und die Einkäufe. Dann stellt sich die Frage, was ist für den Pflegedürftigen im Alter bekömmlich und dennoch gesund. Doch nicht nur im Falle der Pflegebedürftigkeit ergibt sich die Frage nach der richtigen Ernährung im Alter. Auch ein alter Mensch, der keiner Pflege bedarf, sondern noch recht gut alleine zurechtkommt, sollte auf seine Ernährung achten.

Andere Maßstäbe an Ernährung im Alter

Vieles verändert sich mit dem zunehmenden Alter, dabei auch der Geschmack. Die Geschmacksnerven verlieren oft an Empfindlichkeit und Feinheit, wie etliche andere Nervenverbindungen auch. Daher lassen Appetit und Hungergefühl nach. Hinzu kommt, dass bei nachlassender körperlicher Aktivität auch der Nahrungsbedarf sinkt. Alte Menschen brauchen zwar in der prozentualen Zusammensetzung eine Ernährung, wie sie empfehlenswert ist – 55 % bis 60 % Kohlehydraten, 10 % bis 15 % Eiweiß und 30% Fett – jedoch insgesamt einfach weniger Essen pro Portion. Im Alter kann es auch bekömmlicher sein, nicht drei große Mahlzeiten, sondern mehrere kleinere Mahlzeiten zu essen.

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Ernährung bei Kindern – Auf die Zutaten kommt es an

Eine Familie, in der man sich gesund und ausgewogen ernährt, wird auch wenige Probleme haben, die eigenen Kinder gesund zu ernähren. Problematisch wird es, wenn die Eltern Anhänger von Fastfood, Fertiggerichten und dem schnellen, süßen Snack zwischendurch sind. Für das Kind werden sie sich gewiss eine gesunde Ernährung wünschen, damit es sich gesund entwickelt und es ihm an nichts mangelt.

Ernährung bei Kindern

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Nur, es sollte nicht vergessen werden, dass Kinder viel mehr vom Vorbild lernen als von guten Argumenten. Es wird nicht klappen, wenn die Eltern zwischendurch ihre Schokoriegel und Chips naschen und dem Kind erklären, dass Vollkornbrot und Haferflockenmüsli so gesund sind. Es wird der Gesundheit der Eltern und ihrer Kinder zugute kommen, wenn der Speiseplan auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung umgestellt wird.

Die Ernährung von Kindern sollte ausgewogen und gesund sein

Von der Natur her ist der Mensch geschmacklich stärker auf süßen als auf herben Geschmack geprägt. Das Baby bekommt bereits eine solche Geschmacksrichtung von der mütterlichen Milch mit auf den Weg. Wenn das Baby Beikost bekommt und nachher gänzlich abgestillt wird, sollte also nicht eine ganz neue Geschmacksrichtung her. Süßes kann auch gesund sein, es kommt nur darauf an, was es ist. Viele Früchte haben einen leckeren, süßen Geschmack, sind dennoch ausgezeichnete Spender von Vitaminen, wichtigen Spurenelementen und Ballaststoffen. Bananen, Beerenobst, Birnen und mehr sind süß und lecker. Damit kann dem Kind so mancher Brei schmackhaft gemacht werden.

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Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weder überflüssig noch belastend, wie der Name vermuten lassen könnte. Es handelt sich um pflanzliche Faserstoffe, die für den menschlichen Organismus wichtig sind. Tierische Nahrungsmittel enthalten keine Ballaststoffe. Daher ist das Essen von viel Gemüse und Obst für die körperliche Gesundheit unbedingt wichtig.

Ballaststoffe

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Die Ballaststoffe füllen Magen und Darm, sorgen für ein längeres Kauen der Nahrung. Damit sorgen sie dafür, dass man sich ausreichender gesättigt fühlt. Zudem wird das gesamte Verdauungssystem positiv angeregt und unterstützt. Außerdem lassen sie den Blutzucker langsamer ansteigen. Die Wirkung der Ballaststoffe erweitert sich noch. Sie wirken vorbeugend gegen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herzinfarkt, Arteriosklerose, und derzeit gibt es Forschungen, ob Ballaststoffe auch vorbeugend gegen Darmkrebs wirken. Ernährungsexperten empfehlen eine Ballaststoffmenge in der täglichen Nahrung von etwas 30 %. Wie derzeitige Erhebungen ergeben, nehmen die meisten Menschen in Deutschland viel zu wenige Ballaststoffe mit der Nahrung auf. Im Durchschnitt sind es nur um die 20 % am Tag, vielfach sogar darunter.

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Gesunde Nahrungszubereitung

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist eine wichtige Grundlage für ein intaktes Immunsystem, körperliches und seelisches Wohlbefinden. Bei der Zubereitung sollte die Zusammensetzung einer Mahlzeit von Bedeutung sein. Jede Mahlzeit sollte Vitamine, ausreichend gesunde Nährstoffe enthalten. Es heißt: Das Auge isst mit.

Gesunde Nahrungszubereitung

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Das stimmt, und es lässt sich besonders bei der gesunden, vitaminreichen Kost mit viel Obst und Gemüse ausgezeichnet in die Tat umsetzen. Farben spielen auf dem Tisch eine Rolle als Appetitanreger, die nicht unterschätzt werden sollte. Ein Quarkaufstrich, der mit frischen Gurken, mit Tomaten, Paprikastreifen und frischen Kräutern angerichtet ist, regt den Appetit wirksamer an, als ein nüchterner weißer Quark in einer Schale. Obst wirkt verführerischer, wenn es in einiger Vielfalt angeboten wird. Außerdem bietet dies ausreichend Abwechslung und ein richtiges Angebot für so manche unterschiedliche Vorliebe in einer Familie. Besonders Kinder lassen sich eher von bunt hergerichteten Tellern zum Essen animieren.

Die meisten Fehler werden beim Zubereiten der warmen Kost gemacht. Viele Menschen neigen dazu, gerade das Gemüse viel zu lange kochen zu lassen oder endlos durchzuschmoren. Wichtige Nährstoffe gehen dabei leider allzu schnell verloren. Besonders von den Vitaminen sind einige nicht hitzebeständig.

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Vegetarische Ernährung und vegane Ernährung

Von seiner Natur her ist der Mensch in der Lage, sowohl pflanzliche Kost wie tierische Lebensmittel zu verdauen. In beiden Arten der Lebensmittel befinden sich teils gleiche, teils unterschiedliche Nährstoffe. Ein großer Teil des Nährstoffbedarfs kann über pflanzliche Kost ausreichend abgedeckt werden, jedoch nicht das gesamte Spektrum des Nährstoffbedarfs.

Vegetarische Ernährung und vegane <a href=

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Bei Menschen, die sich pflanzlich ernähren, ist zu unterscheiden zwischen den Vegetariern und den Veganern. Vegetarier unterscheiden dabei nochmals in verschiedene Gruppen. Dies sind die Ovo-Lacto-Vegetarier, die zusätzlich auch Milchprodukte, Milch und Eier verzehren und die Lacto-Vegetarier, die nur Milch zusätzlich verzehren. Die Grenzen sind jedoch bei vegetarischen Lebensweisen fließend. Dabei spielen auch die Beweggründe für eine vegetarische Lebensweise eine Rolle. Sind die Beweggründe ethischer, öko-prinzipieller, religiöser Natur, so wird die Lebensweise meist recht streng eingehalten.

Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen vegetarisch essen, nehmen oft auch schon einmal Fisch und in Ausnahmen Fleisch zu sich, ebenso tierische Fette, wie auch Milch und Eier. Veganer ernähren sich ausschließlich von pflanzlichen Produkten und verzichten auf jedes tierische Produkt, somit auch auf tierische Fette, auf Milch und Eier.

Eigentlich werden die vegetarische und vegane Ernährung einer bestimmten Philosophie zugeordnet, die jedoch auch wieder etlichen verschiedenen Richtungen entspricht. Dabei wird neben der vegetarischen Kost auch eine gesunde Lebensweise eingehalten, vielfach auf sämtliche Genussmittel, auch Nikotin und Alkohol verzichtet.

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Rohkost

Besonders, wenn es sich um den Genuss von Obst handelt, kennt eigentlich jeder Mensch Rohkost. Obst wird zu großen Teilen roh verzehrt. Doch auch andere, insbesondere pflanzliche Nahrungsmittel finden Verwendung als Rohkost. Wenn von Rohkost als einer Form der Ernährung gesprochen wird, ist damit jedoch eine Kost gemeint, die durchgängig oder doch großteils auf Erhitzen von Speisen verzichtet, auf Herstellungsformen, die mit Hitze auf Lebensmittel einwirken.

Rohkost

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Die Speisen werden roh verzehrt. In der altindischen Philosophie wurde die reine Ernährung von rohen Früchten als Grundlage für Harmonie angesehen. Bis heute gibt es Völker, für die der ständige Genuss von roher Nahrung üblich ist.
Bekannte Ernährungswissenschaftler wie beispielsweise Gillian Mc’Keith, Colin Campbell oder Joel Fuhrmann halten eine Ernährung mit weitgehend rohen, naturbelassenen Lebensmittel für eine gute Vorbeugung gegen viele Zivilisationskrankheiten. Dabei wird auch darauf verwiesen, welch hohes Lebensalter bekannte Rohköstler erreichten. Allerdings ist anzufügen, dass auch ein hohes Lebensalter von Menschen erreicht wird, die zubereitete Speisen essen, aber sich natürlich und gesund ernähren. Zudem spielen hier genetische Faktoren eine wichtige Rolle.

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Zwischenmahlzeiten

Über die kleinen Zwischenmahlzeiten, im Laufe des Tages zwischendurch, gibt es geteilte Meinungen. Während es die Ansicht gibt, dass drei vollwertige Hauptmahlzeiten am Tag genügen, wenn nur zwischendurch genügend getrunken wird, besteht daneben die Überzeugung, dass kleine Zwischenmahlzeiten leistungssteigernd wirken können.

Gesunde Zwischenmahlzeiten

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Der Umgang mit Zwischenmahlzeiten ist letztlich von den individuellen Essgewohnheiten und dem persönlichen Nahrungsbedarf abhängig, die bei Menschen sehr verschieden sind. Es kommt weniger darauf an, ob ein Mensch das Bedürfnis hat, am Tage eine oder zwei Zwischenmahlzeiten einzunehmen, als darauf, was als Zwischenmahlzeit gegessen wird. Werden für Zwischenmahlzeiten, süße, kalorienreiche aber vom Nährwert her minderwertige Snacks verzehrt, so wirken sie im Endeffekt nicht steigernd auf die Leistungsfähigkeit. Daher führen solche Essgewohnheiten schnell zu unerwünschten Fettpolstern und Übergewicht. Sie können sogar ganz entgegen dem Wunsch ein kleines Hungergefühl zu stillen, appetitsteigernd wirken.

Gesunde Zwischenmahlzeiten sind gut

Wann der erste Appetit auf eine Zwischenmahlzeit sich bemerkbar macht, das hängt nicht wenig vom Frühstück ab. Menschen, die es zum eiligen Frühstück bei nur eine Tasse Kaffee belassen, bekommen selbstverständlich im Laufe des Vormittags Hunger. Dann geht es auch nicht um eine Zwischenmahlzeit, sondern der Körper verlangt nach einer richtigen Frühmahlzeit, nur eben zu verspäteter Stunde. In der Eile wird dann vielfach etwas Falsches gegessen, eben der süße Snack.

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Gesunde Ernährung und Beruf

Kaum jemand bezweifelt, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist. Dennoch sehen die Mahlzeiten in der Praxis oft ganz anders aus als gesundes Essen es sein sollte. Besonders bei der Arbeit wird gesunde Ernährung oft völlig außer Acht gelassen. Beruflicher Stress und Zeitdruck lassen für ruhige Mahlzeiten kaum Zeit. Der schnelle Imbiss soll einfach schnell den Magen füllen. Das Kantinenessen ist noch immer in manchen Betrieben alles andere als eine gesunde Auswahl.

Gesunde Ernährung im Beruf

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Obwohl schon viele Firmen dazu übergegangen sind, auch ein reichhaltiges Angebot an Salaten und Obst mit anzubieten und die Küche weniger schwer und fett in der Kantine zu gestalten, wird doch oft aus Gewohnheit das schwere, warme Essen vorgezogen. Für den Appetit zwischendurch wird eher nach einem Schokoriegel statt einem Apfel gegriffen. Viele Menschen frühstücken vor dem Arbeitsbeginn entweder nicht gesund oder erst gar nicht. Dafür fällt oft das Familienessen am Abend umso reichhaltiger aus.

Gesunde Ernährung beginnt im Kopf – auch im Beruf!

Es stimmt: Gesunde Ernährung beginnt nicht in der Küche, sondern im Kopf. Um sich gesund zu ernähren, müssen oft alte Essgewohnheiten aufgeben, andere Dinge eingekauft und zubereitet werden. Das erfordert, zumindest am Anfang der Ernährungsumstellung, einen Plan. Besonders, wer bereits mit Übergewicht zu kämpfen hat, sollte jedoch unbedingt an eine Umstellung des Ernährungsplans gehen. Dies muss nicht heißen auf alles zu verzichten, was schmeckt. Vielmehr soll mit einer gesunden Ernährung der Geschmack neu entdeckt werden. Vieles, was Menschen gerade während eines stressigen Arbeitstages essen, wird nämlich gar nicht bewusst wahrgenommen, geschweige denn genossen.

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