Birkenzucker – ein natürlicher Zucker, der es in sich hat

Birkenzucker
Zuckeresatzstof Xylit

Wer auf der Suche nach einem alternativen und trotzdem gesunden Zuckerersatz ist, stößt schnell auf viele Möglichkeiten, wie unter anderem auch das Süßungsmittel Xylit – auch Birkenzucker genannt. Sämtliche Ausgangsstoffe sind frei von diversen gentechnischen Experimenten. Xylit ist eine andere Bezeichnung für Birkenzucker. Der Birkenzucker stammt ursprünglich aus Finnland. In der Regel wird Xylit aus der Rinde der Birke hergestellt. Wer umweltbewusst denkt, muss sich nicht sorgen, denn es ist gar nicht nötig, den Baum zu fällen, um Xylit daraus zu gewinnen.

Gut für die Zähne

Wer hätte gedacht, dass Birkenzucker sogar für die Zähne gut ist? Beim Verzehr kann nicht einmal Karies entstehen. Normalerweise entsteht Karies deshalb auf den Zähnen, weil sich die Bakterien auf der Oberfläche ausbreiten. Die Folge ist, dass sich diese rasend schnell ausbreiten und vermehren. Dadurch wird Säure produziert und der Zahnschmelz wird angegriffen.

Kinder sind ganz besonders große Liebhaber von süßen Sachen. Ganz besonders dann, wenn die Milchzähne gerade Thema sind, müssen Kinder dann allerdings mit Karies rechnen. Sehr viele Produkte, die allerdings extra für Kinder sind, enthalten eine Menge Zucker. Diese Gegebenheit schädigt die Zähne nachhaltig, dies sollte jeder wissen.

Umso besser ist es, als eine Alternative zum normalen Zucker in Form von Birkenzucker zu wählen. Viele wissen nicht, dass Xylit sogar gesunde Zähne unterstützt. Sogar in der Zahncreme selbst kann Birkenzucker verwendet werden. Es empfiehlt sich sogar, Kuchen mit Birkenzucker zu backen. Zwischendurch darf es auch mal ein Xylit Kaugummi sein.

Sieht aus wie Zucker

Birkenzucker sieht fast so ähnlich aus, wie normaler Haushaltszucker. Trotzdem hat Xylit viel weniger Kalorien, als die normale Variante und schützt gleichzeitig vor Karies. Aber Birkenzucker ist keine neue Entdeckung, denn diesen gibt es bereits seit mehr als 100 Jahren. Das Produkt ist im deutschsprachigen Raum allerdings erst in den letzten Jahren zum Trend geworden.

Birkenzucker besteht aus kleinen weißen Kristallen. Deshalb sieht er fast so aus, wie normaler Zucker und schmeckt auch noch ähnlich süß, dabei hat der Birkenzucker nur halb so viele Kalorien, wie normaler Zucker. Xylit kann auch in Mundwasser, Kaugummi oder Zahnpasta verarbeitet sein.

Dadurch haben Bakterien im Mund keine Chance mehr und können dem Gebiss nicht mehr schaden. Die Eigenschaften von Birkenzucker sind:

  • Enthält mehrwertigen Alkohol
  • besteht zu 100 % aus Kohlenhydraten
  • ist ein Zuckerersatzstoff
  • kein Süßstoff
  • kein Zucker
  • macht weder süchtig, noch betrunken, weil es kein Trinkalkohol ist
  • für jeden geeignet

Einen übersichtlichen Vergleich zu Zucker findet man unter http://xylit-info.de/xylit-zucker-vergleich/.

Was die Verwendung in der Küche beim Kochen und backen betrifft, so kann Xylit genauso wie normaler Zucker eins zu eins verwendet werden. 100 g Xylit enthalten 240 kcal. Normaler Zucker hat doppelt so viele Kilokalorien. Die Weltgesundheitsorganisation hat Birkenzucker freigegeben, deshalb beeinträchtigt dieses Nahrungsmittel die Gesundheit garantiert nicht.

Mit Sicherheit gesundheitstauglich

Das bedeutet, dass Xylit garantiert gesundheitstauglich ist, auch wenn es in größeren Mengen konsumiert wird. Bei überdurchschnittlich hohem Konsum kann es zu einer abführenden Wirkung oder zu Blähungen kommen. Das ist allerdings nicht immer zwingend der Fall. Der menschliche Körper braucht nicht lange, um sich auf den Birkenzucker umzustellen. Am Anfang sollte dieser alternative Zucker deshalb in kleinen Dosen eingenommen werden.

Ein Zuckeraustauschstoff

Birkenzucker gehört zu den so genannten Zuckeraustauschstoffen. Der Nobelpreisträger namens Hermann Emil Fischer war es, der den Birkenzucker entdeckt hat. Er fand heraus, dass man diesen aus der Birkenrinde gewinnen kann. Was den menschlichen Körper betrifft, so ist Xylit das Gegenteil von normalem Zucker, das war auch Grund zum Durchbruch. Xylit hat daher eine wohl tuende Wirkung auf den Menschen.

Für Diabetiker gezeichnet

Xylit ist für jeden geeignet, selbstverständlich auch für Diabetiker. Auch in der Schwangerschaft darf Birkenzucker ohne Probleme genossen werden. Zudem hat Xylit eine antibakterielle Wirkung. Durch die Einnahme produziert der Körper vermehrt Kollagen. Umso weniger kann man an Osteoporose erkranken. Kinder mit einer Mittelohrentzündung können dieser mit Xylit gut entgegenwirken. Zahnsteinbildung verlangsamt sich ebenfalls nach dem Konsum und es entsteht weniger Mundgeruch.

Einfacher Gewicht verlieren

Wer Gewicht abbauen möchte, ist mit Birkenzucker gut beraten. Dadurch wird nämlich nicht nur die Verdauung unterstützt, sondern auch das Hungergefühl vermindert sich. Wer sich also diätbewusst ernähren möchte, kann dadurch das Gewicht leichter kontrollieren.

Birkenzucker eignet sich ganz besonders in folgenden Situationen zum süßen, wie zum Beispiel für:

  • Pudding
  • Quarkspeisen
  • Desserts
  • Obstsalat
  • Backen ohne Hefe
  • Süßen von kalten und heißen Getränken
  • Kochen

Der süßeste Ersatz für Zucker

In den letzten Jahren ist der Zucker quasi unbeliebt geworden. Es ist möglich, Xylit aus unterschiedlichen Pflanzen zu gewinnen, meistens ist es allerdings die Birkenrinde, die für die Herstellung notwendig ist. Die Herstellung von Birkenzucker ist zwar simpel, aber relativ aufwändig.

Die Herstellung von Birkenzucker

Als erstes muss die Rinde der Birke klein gehackt werden, danach wird diese im Wasser eingelegt. Die nächsten Schritte sind Reinigung und Filterung. Dadurch trennt sich der Birkenzucker von den übrigen Bestandteilen. Das Süßungsmittel, dass daraus produziert wird bietet einen Reinheitsgrad von beinahe 100 %. Birkenzucker hat im Gegensatz zu anderen Zuckerersatzstoffen keinen eigenen Geschmack.

Nur beste Qualität aussuchen

Wer es mit Birkenzucker probieren möchte, sollte auf hochwertige Qualität achten. Wichtig ist vor allem eine europäische Produktion. Mittlerweile ist es leider noch nicht möglich, Birkenzucker überall zu erwerben. Der Preis ist relativ hoch angesetzt. Im Vergleich zu normalem Haushaltszucker ist Birkenzucker teurer. Deshalb empfehlen sich ein online Einkauf und ein Preisvergleich.

Nicht für Tiere geeignet

Im Übrigen sollten Tiere, wie zum Beispiel Ziegen, Kaninchen, Hunde, Katzen oder andere Tiere auf keinen Fall Birkenzucker fressen. Ansonsten kann es zu starken gesundheitlichen Problemen kommen. Zudem lässt sich Hefe nicht in Verbindung mit Birkenzucker beim Backen verwenden, denn der Teig geht in diesem Fall nicht auf.

Birkenzucker – ein natürlicher Zucker, der es in sich hat

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