Anästhesie

Lokalanästhesie

Lokalanästhesie – Wirkungen, Arten und Risiken Früher mussten Patienten bei verschiedenen Eingriffen entweder komplett betäubt oder gar fixiert werden. Heutzutage ermöglichen lokal wirkenden Anästhetika, kleine Operationen ambulant durchzuführen. In der Zahnmedizin sind sie aus dem Behandlungsraum nicht mehr wegzudenken und auch bei kleineren chirurgischen Eingriffen, wie beispielsweise der Entfernung eines eingewachsenen Fußnagels, gehören sie zum Alltag. Eine Lokalanästhesie ermöglicht einen schmerzfreien Eingriff und ist bei kleineren OPs besonders oberflächlicher Natur nicht mehr wegzudenken. Wie wirken lokale Anästhetika? Die Spannung der über die

Periduralanästhesie

Periduralanästhesie – Vorteile, Durchführung und Risiken Die Periduralanästhesie ist eine Form der örtlichen Betäubung und gehört bei minimalinvasiven Operationen zu den Standardnarkosemethoden. Im Gegensatz zur Spinalanästhesie, auf die wir an anderer Stelle im Gesundheitsportal ausführlich eingehen, wird bei dieser Methode nicht die Dura mater durchstochen – das Lokalanästhetikum wird mit einer dicken Nadel zwischen Innenblatt und äußere Dura mater injiziert. Da das Anästhetikum so nur indirekt wirken kann, wird bei der Periduralanästhesie sehr viel Wirkstoff benötigt, zudem tritt die Wirkung stark zeitverzögert

Vollnarkose

Vollnarkose – Vorteile, Durchführung und Risiken Unter Vollnarkose gesund werden Die Vollnarkose oder Allgemeinanästhesie bildet die Grundlage zur operativen Beseitigung von Erkrankungen oder Verletzungen im menschlichen Körper. Dabei wird der Patient vom Anästhesisten in einen schlafähnlichen Zustand versetzt, um dem Operateur ein optimales Arbeitsfeld zu vermitteln. Bei vielen Operationen wird die Vollnarkose mit lokalen Anästhesien kombiniert. Durch das regional begrenzte völlige Ausschalten der Schmerzempfindung kann der Patient in einer weniger tiefen Narkose gehalten werden, was das Narkoserisiko minimiert und zudem erholt sich

Spinalanästhesie

Spinalanästhesie – Anwendungen und Risiken Die Anästhesie über den Spinalraum im Rückenmark wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts angewandt, verlor aber dann an Bedeutung. Erst mit der Einführung minimalinvasiver Operationsmethoden und ambulanter operativer Eingriffe erlebte das bewährte Narkoseverfahren ein Comeback und gehört heute zu den am häufigsten angewandten Anästhesiemethoden. Sie wird unter anderem als Alternative zur Vollnarkose eingesetzt, da sie den Körper deutlich weniger belastet. Bei welchen Eingriffen kommt eine Spinalanästhesie in Frage? Eine Spinalanästhesie ist immer dann das Mittel der Wahl,

Maligne Hyperthermie

Maligne Hyperthermie – Komplikation der Vollnarkose Das Krankheitsbild der malignen Hyperthermie ist äußerst selten und tritt nur bei der Gabe von Narkosemitteln auf. Gelegentlich werden noch die veralteten Bezeichnungen „maligne Hyperpyrexie“ oder „Narkose-Hyperthermie-Syndrom“ verwendet. Wie kommt es zu einer malignen Hyperthermie? Die maligne Hyperthermie ist eine Komplikation, die ausschließlich bei der Verabreichung von Narkosemitteln auftreten kann. Teile der Narkotika lösen in der Muskulatur des Stützapparates eine Fehlreaktion des Stoffwechselsystems aus. Sowohl der Mensch als auch Säugetiere können von einer malignen Hyperthermie betroffen